HSV Frechen
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HSV Kompakt – Die Spielberichte im Überblick(09./10.02)

Samstag 09.02.2019

 

HC Weiden II – 1. Herren 30:26(16:11)

 

Trotz einer insgesamt guten kämpferischen Leistung unterlagen die ersten Herren am vergangenen Samstag beim Tabellenzweiten aus Weiden. Bereits vor der Partie war Coach Frank Rösgen klar, dass ihn uns seine Equipe eine Mammutaufgabe erwarten würde, fehlten mit Marvin Beer, Tobias Marquardt, Christian Bergmann, Henry Geertsen, Jonas Priel und Johannes Zadraschil(der zuletzt immer mal wieder im Kader war) wichtige Stützen. Aufgefüllt wurde der Kader mit Fabian Förster, der in der zweiten Mannschaft aktiv ist. Doch wer gedacht hätte, dass der kleine Kader sich verstecken würde, wurde eines Besseren belehrt. Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase(5:5, 12./8:8, 18.) gelang es den Hausherren sich in der Folgezeit etwas abzusetzen. Frechen schwächelte defensiv etwas und im Angriff war man nicht mehr konsequent und zwingend genug. Weiden nutzte dies um sich zur Pause auf 16:11 abzusetzen. In der zweiten Hälfte ließen sich die Frechener Werfer nicht abschütteln und blieben dem Favoriten hartnäckig auf den Fersen. Beim 18:16(37.) war man voll im Spiel und schaffte es immer wieder mit Tempo und Druck die Weidener Defensive zu knacken. Die Hausherren ließen sich ihrerseits davon aber nicht beeindrucken und konnten zwischenzeitlich immer wieder vorlegen. Auf Frechener Seite mehrten sich mit zunehmender Spieldauer die leichten Fehler und Weiden zeigte sich in diesen Phasen effektiv und gnadenlos. Beim 25:19(46.) drohte das Spiel endgültig für die Gastgeber zu kippen, Frechen rappelte sich aber erneut auf und war beim 27:25(55.) wieder drin im Spiel. Leider fehlten am Ende die nötigen Körner und Weiden stellte durch einen Doppelpack von Pieper die Weichen auf Sieg. Am Ende musste man die 30:26 Niederlage hinnehmen, Coach Rösgen war dennoch stolz auf seine Mannschaft. „Wir haben hier mit einem kleinen Kader wirklich Moral gezeigt und Weiden das Leben schwer gemacht. Ich habe heute weider viele kleine Dinge gesehen, die in letzten Wochen nicht geklappt haben, heute aber deutlich besser waren. Darauf müssen wir aufbauen und nutzen jetzt die Trainingswoche um uns auf das Heimspiel gegen MTV II vorzubereiten“ so der Coach.

Frechen: Milan Bremm, Nils Keuthage, Daniel Wardzinski(alle TW), Tobias Grings(8), Jannik Schnepf(7/3), Fabian Förster(3), Wolfram Götz(3), Daniel Michels(2), Carl-Linus Deichert(2), Alex Wagner(1), Niko Schleining

Weiden: Kipsieker/Flöck(beide TW), Bergerhausen(7), Eich(5/1), Steins(5/4), Piper/Kraus(je 3), Schuffelen(2), Huendgen(1), Moll, Gehlich, Klinkenberg, Signon

TK Nippes II – 3. Damen 24:22(13:11)

 

Eine am Ende verdiente Niederlage kassierten die dritten Damen am vergangenen Samstag beim Gastspiel in Nippes. Gegen den jetzt Tabellenzweiten mussten die Frechener Damen auf ihre etatmäßigen Trainer verzichten, dennoch ging man engagiert und motiviert in die Begegnung. Von Beginn an entwickelte sich ein enges, hart umkämpftes Spiel zwischen beiden Mannschaften und es gelang keinem Team sich klarer abzusetzen. Auffällig war bereits im ersten Durchgang, dass die sonst so kompakte Frechener Deckung instabiler wirkte und die Gastgeber oft über den Kreis und aus dem Rückraum zum Erfolg kamen. Das führte dazu, dass Nippes sich in den letzten zehn Minuten der ersten Hälfte mit 2-3 Toren absetzen konnte. Offensiv waren die Frechener Damen zwar bemüht, es fehlte jedoch am nötigen Druck aus dem Rückraum, so dass man für jedes Tor viel Kraft investieren musste. Auch in der zweiten Häfte blieb die Begegnung spannend, da Frechen kämpferisch weiterhin am Ball blieb und Nippes ebenfalls für Tore arbeiten musste. Dennoch gelang es den HSV-Damen nie den Rückstand zu egalisieren, da man sich in den wichtigen Momenten zu oft selbst im Weg stand und defensiv weiterhin anfällig blieb. Nippes war an dem Tag offensiv einfach den nötigen Tick durchschlagskräftiger und so musste man die verdiente 24:22 Niederlage am Ende akzeptieren. „Uns haben heute einfach die entscheidenden 10% gefehlt, die nötig sind um gegen einen gleichwertigen Gegner zu bestehen. Dies müssen wir nächste Woche definitiv besser machen, wenn wir gegen den Tabellenführer spielen“ blickt Rückraumspielerin Erika Reinhardt bereits voraus.

Frechen: Sonja Förster(TW), Carolin Kloubert(7/1), Michelle Langen(3), Nina Meuser(3), Erika Reinhardt(3/1), Biggi Pogodzinski(2), Natalie Fetten(1), Sandra Born(1), Marie Baumann(1), Simone Fetten(1), Marcella Vogel, Elli Polinowski, Claudia Beerhorst, Pia Krämer

Nippes: Rauhut(TW), Ebel/Fröhlich(je 5), Müllenholz(4), Hedfeld(4/1), Belle(3/1), Friedel(2/1), Busowitz(1), Hammes, Blum

CVJM Oberwiehl – 2. Damen 24:18(10:10)

 

Eine am Ende verdiente Niederlage mussten die zweiten Damen am Samstagabend mit nach Frechen nehmen. Zuvor hatte man es leider nicht geschafft den Gastgebern mit einer entsprechenden Leistung Paroli zu bieten. Bereits den Start der ersten Hälfte verschliefen die Frechener Damen von Coach Ouassim Trabelsi und man war defensiv wie offensiv scheinbar noch in der Kabine. Die Gastgeber nutzten die schwache Phase des HSV aus, um sich auf 4:0(5.) abzusetzen. Erst in der Folgezeit wachten die Frechener Damen auf und kamen vor allem über die erneut treffsichere Paulina Sapp zurück in die Partie, die sechs ihrer acht Treffer in Hälfte eins erzielte. Dies und die Tatsache, dass man als Mannschaft nun wesentlich besser verteidigte, sorgte dafür, dass Frechen zurück im Spiel war und es schaffte zur Pause auf 10:10 auszugleichen. In der zweiten Hälfte hatten die HSV-Damen dann jedoch Mühe die Spannung in der wichtigen Phase der Partie hochzuhalten und man konnte vor allem defensiv nicht mehr kompakt genug verteidigen. Zwar war man beim 15:14(46.) noch voll im Spiel, verlor danach aber aus unerklärlichen Gründen den Faden und war vor allem im Angriff viel zu harmlos. Oberwiehl zeigte sich insgesamt konstanter und konnte die Fehler des Gegners einfach besser ausnutzen. Frechen gelang in der Crunchtime nur noch wenig und so musste man am Ende die 24:18 Niederlage akzeptieren. „Wir hatten heute leider zu viele Phasen in denen wir einfach nicht wach und konzentriert genug waren. Zudem hat uns die Verletzung von Sophie Dirler etwas aus der Bahn geworfen. Oberwiehl war offensiv einfach gefährlicher. Daran müssen wir arbeiten und werden das auch tun“ so Trabelsi.

Frechen: Asia Ruszkiewicz, Jule Kaschel(beide TW), Paulina Sapp(8), Schaaf(5/4), Sophie Dirler(1), Jana Braun(1), Sandra Witzel(1), Lisa Bsdurek(1), Mareike Möller(1), Judith Dahmen, Kim Gößele, Kathrin Luh, Natalie Wilm

Oberwiehl: Nierstenhöfer/Kraus(beide TW), König(6), Denk(6/5), Ranke(4), Rothenpieler(3), Adam/S. Janz/Füchtey/Johanns/F. Janz(je 1), Fink, Scheurer, Arnds

HV Erftstadt – 1. Damen 25:28(13:15)

 

Im Rhein-Erft-Duell gegen den starken Aufsteiger aus Erftstadt gelingt dem Frechener Team ein hart erarbeiteter Erfolg. Die Anfangsphase gehörte zunächst den Gastgeberinnen, der HVE kam gut in die Begegnung und führte zur 8. Spielminute nicht unverdient mit 4:1. Frechen agierte im Angriffsspiel verhalten und drucklos, kam man zunächst erstmal nicht mit der für Erftstädter Verhältnisse defensiv ausgerichteten Abwehrformation zurecht. Einzig und allein konnte der Ligaprimus sich heute bei Selina Reitmeier bedanken, dass man im Spiel blieb und in der 14′ nur mit 6:4 im Hintertreffen lag. Reitmeier, die einen Sahnetag erwischte, fand immer wieder Lücken in der Erftstädter Deckung, nutzte diese selbst oder setzte Tine Fiedler auf der Außenbahn in Szene. Der HSV kam immer besser ins Spiel, glich beim 6:6 erstmals wieder aus und zwang den HVE zum ersten Time-Out. Es zeichnete sich ein offener Schlagabtausch ab, bei dem die Führung mehrmals wechselte. Frechen bekam erftstadts rechte Angriffsseite nicht unter Kontrolle, sodass das Linkshänder-Duo um Anna Pelzer und Leonie Zimmerbeutel immer wieder zu Torerfolgen kamen. Auf der Gegenseite fand Erftstadt kein Gegenmittel gegen die rechte Angriffsseite des Ligaprimus. Frechen konnte sich bis zur Pause dann leicht absetzen, auch Aufgrund eines inzwischen wesentlich druckvollerem Spiels vorne. Der HSV schaffte es mit Beginn der zweiten Halbzeit nicht, sich weiter abzusetzen und der HVE erzielte durch zwei weitere Treffer von Anna Pelzer innerhalb kürzester Zeit den erneuten Ausgleich (15:15). Frechen legte vor, Erftstadt zog jeweils postwendend nach, sodass es wiederum Anna Pelzer war, die mit einem Doppelpack für die erneute Führung des HV zum 20:19 (44′) traf. Die Schlussviertelstunde gehörte dann dem Tabellenführer, angeführt von der Rückraumachse um Selina Reitmeier und Alina Cartus erspielte sich der HSV die erste Vier-Tore-Führung zum 21:25 (52′) und setzte damit die Zeichen auf Sieg. Erftstadt verkürzte durch Jana Allinger in der 56. Spielminute nochmal auf zwei Tore, leistete sich dann aber einen spielentscheidenden Ballverlust, den Julia Küffner im TG nicht nur zum 27:24 nutze, sondern der auch noch eine Zeitstrafe nach sich zog und so der HVE bis kurz vor Spielende in Unterzahl spielen musste. Alina Cartus beseitigte mit ihrem vierten Treffer in der „Crunchtime“ auch die letzten Zweifel, sodass der HSV einen mehr als hart erkämpften Auswärtserfolg gegen spielstarke Gastgeberinnen feiern durfte.

„Die Auswärtsaufgabe in Erftstadt war nichts für schwache Nerven. Das Team von Trainer Michael Nutzenberger hat über 60. Minuten auf Augenhöhe gespielt und uns alles abverlangt. Der HVE hat bis auf das erste Saisonspiel Zuhause alles gewonnen und wird auch noch einige andere Teams in ihrem Wohnzimmer schlagen können. Umso erfreulicher ist es für uns, hier die Punkte geholt zu haben um weiter im Meisterschaftsrennen mitspielen zu können. Wir haben heute nicht direkt ins Spiel gefunden und konnten zunächst auch nicht unser gewohntes Tempospiel aufziehen. Mit Maike Beschoten haben wir zum Glück eine Keeperin, die in kritischen Phasen wichtige Bälle pariert und so der Mannschaft immer wieder positive Impulse verleiht. Sandrina Möll, die die privat verhinderte Helen Sulprizio vertreten hat, kommt immer besser rein und leitet die Geschicke von Spiel zu Spiel souveräner. Sie versteht es die Rückraumschützen in Szene zu setzen ohne dabei ihre eigene Torgefahr zu vernachlässigen. Nun liegt der Fokus bereits bei der kommenden Aufgabe nächsten Sonntag gegen die Mannschaft aus Godesberg“ will sich Trainer Marquardt nicht auf dem Erfolg ausruhen und zeigt sich bereits wieder zukunftsorientiert.

Frechen: Beschoten 15/2 Paraden (1-60′), Naber (nE), Rösgen (nE), Reitmeier 7, Cartus 5, Fiedler 5, Möll 4, Pfefferle 3, Küffner 2, Dillo 2/2, Nieswand, Behrens (nE) und Börner (nE)

Erftstadt: Rak(TW), Pelzer(9), Allinger(5/1), Zimmerbeutel(4), Müsch(3), Büttner/Seitz(je 1), V. Busse/J. Busse(je 1/1), Blasberg, Lübcke

 

Sonntag 10.02.2019

 

PSV Köln III – 2. Herren 24:30(11:15)

 

Einen klassischen „Start-Ziel-Arbeitssieg“ feierten am gestrigen Sonntagnachmittag die zweiten Herren beim Gastspiel in Köln. Coach Niko Schleining wollte sich bereits vor der Partie nicht vom Tabellenstand der Gastgeber blenden lassen, wusste man doch um die Stärke der PSV-Handballer. Dementsprechend ging man fokussiert in die Begegnung, brauchte aber etwas um ins Spiel zu finden. Zwar startete man sehr gut und lag nach zehn Minuten mit 0:5 vorne, durfte sich da aber bereits sehr oft beim starken Yannik Scholl bedanken, der gute und starke Paraden gegen freie Kölner Würfe zeigte. In der Folge kamen die Gastgeber ihrerseits nun besser ins Spiel und fanden immer wieder Lücken durch sehr intensives 1gg1-Spiel. Frechen zeigte sich defensiv zwar solide, konnte aber Durchbrüche nicht immer verhindern. Im Angriff erspielte man sich Chancen, konnte diese aber nut teilweise nutzen. Stark war hier bereits Fabian Förster, der vom 7m-Punkte sehr sicher agierte und wichtige Treffer – auch in der zweiten Halbzeit – markierte. Es entwickelte sich ein kampfbetontes Spiel, in dem die Frechener sich nie ausruhen durften. Zur Pause konnte man sich eine 11:15 Führung erarbeiten. In der zweiten Hälfte zeichnete sich ein ähnliches Bild an: Frechen lag zwar dauerhaft in Führung, doch die PSV-Werfer blieben hartnäckig und stellten die HSV-Mannschaft vor viele unangenehme Aufgaben. So richtig sicher konnten sich die Frechener Handballer nie sein, doch mit guter individueller Qualität und wichtigen Toren zum richtigen Zeitpunkt brachte man sich auf die Siegerstraße. Am Ende durfte man sich über einen wichtigen 24:30 Auswärtserfolg freuen und belegt durch die überraschende Niederlage von Ehrenfeld erstmal wieder den zweiten Tabellenplatz. „Davon lassen wir uns aber nicht blenden. Wir schauen nur auf uns und haben heute wieder mal vor Augen geführt bekommen, dass jedes Spiel wichtig ist. PSV war heute ein starker Gegner, den wir über 60 Minuten abkämpfen mussten. Das haben die Jungs klasse gemacht! Ein Sonderlob geht raus an Yannik im Tor, der seit Wochen in sehr guter Form ist“ so Schleining.

Frechen: Yannik Scholl(TW); Fabian Förster(15/8), Peter Schams(5), Benjamin Ritterbach(4), Micha Rodenbach(2), Kevin Walter(2), Manuel Wansart(1), Dominik Förster(1), Stefan Wassong, Gundolf Götz

PSV: Kümpel/Borchers(beide TW), Freyburger(6), Schumacher(5/1), Eggers(4), Bergert/Henneke(je 2), Jonsson/Lux/von Glasow/Schleder/Rühling(je 1), Swaroop-Tump