HSV Frechen
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HSV Kompakt – Die Spielberichte vom Wochenende(09./10.11)

Samstag 09.11.2019

 

3. Damen – 1. FSV Köln 1899 23:28(11:13)

 

Eine am Ende verdiente Niederlage mussten die dritten Damen im Heimspiel gegen den neuen Tabellenführer FSV Köln hinnehmen. Nach zuvor vier Siegen in Serie kassierten die Werferinnen von Daniel Wardzinski und Niko Schleining wieder eine Niederlage, können diese aber gut einordnen. In einem lange Zeit intensiven Spiel agierten beide Mannschaften auf Augenhöhe, jedoch zeigten sich die Kölner Gäste im Angriff einen Tick effektiver und schlagfertiger. Die Frechener Damen gingen zwar engagiert zu Werke, ließen aber defensiv wie offensiv zu viele Prozentpunkte Fokus und Dynamik vermissen und man lief dadurch die ganze Zeit einem Rückstand hinterher. Zwar war zur Pause beim 11:13 noch alles drin, doch die Gäste agierten auch in der zweiten Hälfte souverän und ließen es nicht zu, dass die HSV-Damen das Spiel drehen konnten. Es fehlte an diesem Tag einfach der letzte Funken Konzentration und so schaffte man es nicht sich für eine kämpferisch gute Leistung zu belohnen. Da man defensiv gegen Ende leider nicht mehr ganz auf der Höhe war konnten die Gäste das Spiel nach Hause bringen und man musste die letztendlich verdiente 23:28 Niederlage akzeptieren. Leider verletzten sich im Spiel Erika Reinhardt und Pia Krämer, die erstmal für die kommenden Spiele ausfallen. Beiden Spielerinnen wünschen wir gute Besserung! „Die Mädels haben das heute vom Einsatz her nicht schlecht gemacht, allerdings fehlte heute der letzte Punch um einen guten Gegner über 60 Minuten zu bespielen. Wir müssen nun schauen wie wir auf die Verletzungen reagieren, werden uns durch die Niederlage aber nicht beirren lassen“ so Daniel Wardzinski nach der Partie.

Frechen: Vio Kern/Sonja Förster(beide TW), Erika Reinhardt(9/6), Michelle Langen(4), Jana Braun(4/1), Celina Förster(3), Hannele Strandberg(2), Sabrina Poschen-Kube(1), Kim Stiehm, Judith Dahmen, Simone Fetten, Marcella Vogel, Elli Polinowski

Köln: Breining/Keller(beide TW), Schüren(6/1), Kroell(5/1), Kühner(5), Frank/Piszczan(je 4), Klein(4/1), Menke, Mannebach, Skerwiderski

2. Damen – TK Nippes 24:23(10:14)

 

Einen am Ende knappen Erfolg im Spitzenspiel der Verbandsliga feierten am Samstagnachmittag die zweiten Damen des HSV Frechen, die sich zuvor in 60 spannenden Minuten mit dem starken Aufsteiger aus Nippes duellierten. Nach einem Erfolg sah es jedoch lange Zeit nicht aus, denn die Werferinnen von Ouassim Trabelsi und Co-Trainer Dustin van Impel zeigten sich lange Zeit zu nervös und fehlerbehaftet und überließen das Spiel den Gästen. Die Kölner Damen nutzten die vielen Fehler der HSV-Damen geschickt aus und schafften es immer wieder Nadelstiche zu setzen. Vor allem im Angriff zeigten sich die Frechener Damen zu nervös und man kam kaum in einen richtigen Spielfluß. Durch die eigenen Fehler machte man die motivierten Gäste stark und ließ zu, dass diese sich sukzessive absetzen konnten. Der Rückstand von 10:14 zur Halbzeit war dementsprechend verdient, wie Trabelsi analysierte. „Wir hatten uns eigentlich viel mehr vorgenommen und sind an unserem nervösen Auftreten gescheitert. Nippes hat unsere Fehler gut nutzen können und wir wussten, dass wir uns deutlich steigern mussten in der zweiten Hälfte“. Die zweite Halbzeit startete aus Frechener Sicht gut und man konnte schnell auf zwei Tore verkürzen, dies sollte aber zunächst erstmal das einzig Positive bleiben. Es folgte nämlich eine gruselige Phase der HSV‘lerinnen, die die Wende nun zu schnell erzwingen wollten. Dies führte dazu, dass man noch mehr Fehler produzierte, zu hektisch agierte und Nippes zu viele einfachen Ballgewinnen einlud. Die Gäste wussten dies zu nutzen und setzten sich auf 12:19(40.) ab. Nach einer Auszeit und Umstellung der Abwehr konnten sich die HSV-Damen dann jedoch stabilisieren und man erzwang nun bei Nippes Ballverluste. Im Angriff wurde endlich mit mehr Dampf agiert und konsequent auf die Lücken gegangen, so dass man Tor um Tor aufholen konnte und viele 2min-Strafen zog. Mit neuem Rückenwind konnte man das Spiel nun wieder offen gestalten und erzielte mit dem 21:21(55.) den Gleichstand. Es folgte eine spannende Schlussphase, da Nippes 17 Sekunden vor dem Ende auf 23:23 ausgleichen konnte. Mit dem letzten Angriff – einem schönen und druckvollem Kreuzen zwischen Vivian Schaaf und Neuzugang Nele Greinert – brachte man Julias Küffner in Schussposition, die von RR sicher verwandelte und den 24:23 Siegtreffer erzielte. Ein spannendes und lange Zeit verloren geglaubtes Spiel fand am Ende einen glücklichen Sieger. „Ich bin stolz auf die Mädels, dass die trotz des klaren Rückstandes so viel Moral und Herz gezeigt haben. Wir haben heute richtig stark gekämpft und uns dadurch das Quäntchen Glück erarbeitet, dass du in so einem Spiel und mit so einem Spielverlauf brauchst. Wir haben dennoch gesehen, dass wir viel Arbeit vor uns haben, die wir aber gerne angehen“ so ein glücklicher Coach nach dem Spiel.

Frechen: Maria Senden/Svenja Rösgen(beide TW), Sabrina Kamlage(5/5), Vivian Schaaf(4), Sophie Dirler(3), Julia Küffner(3/2), Lisa Jaworek(2), Lisa Bsdurek(2), Mareike Möller(2), Carolin Kloubert(1), Nele Greinert(1), Sophie Müller(1), Sandra Born, Annika Luig

Nippes: Siebenhühner(TW), Nolte(7), Lehnert(6), Werner(5/5), Bartsch(3), Ritzerfeld(1), Schulze Dieckhoff(1), Vinnenberg, Lemcke, Eiffler, Ben Miloud, Stahl, Bröcker, Gellisch

1. Herren – VfL Bardenberg 27:29(15:14)

 

Eine am Ende unnötige Niederlage kassierten am Samstagabend die ersten Herren im Heimspiel gegen die Gäste des VfL Bardenberg. Eine Niederlage, die sich für Coach Frank Rösgen über den gesamten Spielverlauf ein wenig angedeutet hatte, da seine Mannschaft es in den 60 Minuten nie geschafft hat sich klarer abzusetzen. Der erwartet kampfstarke Gast kam bereits in der ersten Hälfte immer wieder zu leicht zu Torabschlüssen, die dafür sorgten, dass der stabile Frechener Angriff nie die Möglichkeit hatte sich abzusetzen. Es entwickelte sich bereits in Hälfte eins ein Spiel auf Augenhöhe, dass hin und her wog. „Man konnte bereits in der ersten Hälfte sehen, dass wir heute nicht stabil genug waren und eine gewisse Galligkeit in vielen kleinen Situationen fehlte. Wir haben es nie geschafft Bardenberg auf Abstand zu halten und hatten leider auch nicht die nötige Ruhe mit knappen Ergebnissen im Spielverlauf umzugehen“ so Rösgen, der eine knappe Führung zur Pause für sich und seine Werfer verbuchen konnte. In der zweiten Hälfte zeigte man zwar kämpfersich eine gute Partie, ließ aber viele taktische Fehler und Fehlentscheidungen im Angriff zu, die immer wieder dazu führten, dass man nicht für Sicherheit und Ruhe sorgen konnte. Dies wusste Bardenberg zu nutzen, die sich durch einen ebenfalls starken Kampf und den Tick mehr Effektivität im Angriff im Spiel hielten. Beim 27:27(56.) schien es auf ein vermutlich gerechtes Remis hinauszulaufen, aber Frechen ließ in Unterzahl zwei Gegentreffer zu, erzielte selber aber kein Tor mehr. Am Ende musste man die unnötige, aber vermutlich konsequente 27:29 Niederlage akzeptieren und hat sich nun selber etwas unter leichten Zugzwang gesetzt vor der Partie in Rheindorf. „Wir waren heute einfach nicht clever genug und haben es nie wirklich geschafft dem Spiel unseren Stempel aufzudrücken. Die Niederlage fühlt sich blöd an, aber das muss sie auch, damit wir daraus lernen. Wir müssen uns nun auf Rheindorf konzentrieren und sind in der Pflicht es dort besser zu machen“ so Rösgen.

Frechen: Milan Bremm/Yannik Scholl(beide TW), Jannik Schnepf(7/2), Tobias Marquardt(5/2), Jirko Börsch(4), Fabian Förster(3), Wolfram Götz(3), Tobias Grings(2), Marvin Beer(1), Alex Wagner(1), Niko Schleining(1), Henry Geertsen, Gundolf Götz

Bardenberg: Kleynen/Keller(beide TW), Mertens(7/5), Matt/Michelmann(je 5), Soldan(4), Sevenich(3), Krause/Pütz(je 2), Menzel(1), Holste, Kuckelkorn, Strauch

Sonntag 10.11.2019

 

1. FC Köln II – 3. Herren 37:21(20:11)

 

Einen völlig gebrauchten Tag erwischten am gestrigen Sonntag die dritten Herren, die sich bei der klaren Auswärtsniederlage gegen den Tabellenführer FC Köln II völlig von der Rolle präsentierten. Von Beginn an waren die Werfer von Coach Pascal Scheffel in allen Belangen unterlegen, zeigten sich aber auch in Angriff und Abwehr von ihrer schwachen Seite. Offensiv vertändelte man etlich Bälle, schloss viel zu früh ab und war in den Zweikämpfen überhaupt nicht präsent. Die Gastgeber konnten viele Tore über die erste und zweite Welle erzielen und hatten generell auch leichtes Spiel mit der Frechener Deckung. Einzig der starken Form von Torhüter Fabian Klein war es zu verdanken, dass der Rückstand zur Pause „nur“ 20:11 betrug. In der zweiten Hälfte ließen es die Gastgeber etwas ruhiger angehen, hatte aber nie Probleme Tempo und Richtung des Spiels zu bestimmen. Frechen zeigte sich nun von der kämpferischen Seite besser und konnte noch einige schöne Tore erzielen, mehr jedoch auch nicht. Am Ende musste man die klare und hochverdiente 37:21 hinnehmen und ist nun gefordert es nächste Woche gegen Ehrenfeld deutlich besser zu machen. „Das war heute nichts. Wir waren von Beginn an überhaupt nicht auf der Platte und haben uns richtig schwach gezeigt. Ohne Fabi im Tor wäre das heute noch höher ausgefallen. Wir müssen das Spiel nun schnell abhaken und gegen Ehrenfeld eine Reaktion zeigen“ so Scheffel.

Frechen: Fabian Klein(TW), Marvin Fohrmann(5), Philip Oshinowo(4), Markus Brenner(3/1), Oliver Rogowski(2), Sascha Cremers(2), Tim Köhler(2), Alex Rogowski(1), Laurin Moos(1), Timo Hahn(1), Alex Schmitz, Pascal Scheffel, Dominik Kellerhofen, Steffen Weisshaar

FC: Plum/Untiet(beide TW), Münch(5/1), Prison/Gath(je 5), Hollmann/Schmidt(je 4), Greiner/Stoffels(je 3), Schüler/Prado/Finn-Marten/Kolster(je 2), Abedi

2. Herren – TuS 82 Opladen III 27:30(14:17)

 

Eine verdiente Niederlage aufgrund einer lange Zeit schwachen Leistung mussten am gestrigen Sonntagabend die zweiten Herren hinnehmen, die den Mitaufsteiger aus Opladen zu Gast im Herbertskaul hatten. Gegen die routinierten und abgezockten Gäste fanden die Werfer von Niko Schleining und Stefan Wassong nur schwer ins Spiel, da man ohne Mumm und Abwehrbereitschaft agierte. Opladen konnte sich immer wieder Chancen erspielen und die Frechener Hintermannschaft durfte sich beim bärenstarken Thomas Kutscher im Tor bedanken, dass das Spiel lange Zeit offen blieb. Im Angriff agierte man zu zaghaft und ging zu selten konsequent auf die Lücken, so dass man sich immer wieder abarbeitete an der robusten 6:0 der Opladener Werfer. Die Gäste übernahmen zwar das Kommando, konnten sich aber nicht klarer absetzen. Der 14:17 Rückstand zur Pause war zwar verdient, ließ aber dennoch alles offen aus Frechener Sicht. „Das war wie bereits gegen Nippes eine schwache Partie von uns. Wir haben ohne Elan, ohne Willen und Mut gespielt und haben uns nur auf unsere starken Goalies verlassen. Das ist zu wenig“ so Schleining. Der Start in die zweite Hälfte gehörte dann auch den Gästen, die angetrieben durch eine richtig starke linke Seite mit Heldt und Schulin immer wieder zu Toren kamen und sich dadurch klarer absetzten. Beim 17:26(43.) schien die Messe für bis dato desolate Frechener gelesen zu sein. Doch scheinbar war der Rückstand auch ein Weckruf, denn plötzlich begann man endlich Handball zu spielen. Vor allem offensiv ging man endlich konsequenter auf die Lücken und zeigte nun wesentlich mehr Willen und Herz. Opladen zeigte sich nun seinerseits beeindruckt und ließ im Angriff nun vermehrt Fahrkarten liegen, da der ebenfalls starke Alex Koep gut parierte. Beim 25:27(52.) war die Partie plötzlich wieder offen, jedoch ließen sich die ausgebufften Gäste die Butter nicht mehr vom Brot nehmen. Zur richtigen Zeit markierte man Treffer und Frechen nicht. Am Ende musste man die verdiente 27:30 Niederlage akzeptieren und kommt allmählich auf dem harten Boden der Kreisliga an. „Wir habe heute erneut gemerkt, dass es nicht reicht nur 15 Minuten Vollgas zu geben und Handball zu spielen. Das war heute insgesamt eine enttäuschende Leistung und wir müssen uns nun berappeln. Gegen Refrath haben wir nichts zu verlieren, wollen und müssen uns jedoch mental verbessert zeigen. Sonst wird das leider kein schöner Abend“ so Stefan Wassong.

Frechen: Thomas Kutscher/Alex Koep(beide TW), Leon Derakhshani(5), Benjamin Ritterbach(4), Kevin Walter(4), Tim Foerst(3), Micha Rodenbach(3), Michel Okunneck(3/2), Grischa Arndt(2), Dominik Förster(2), Simon Stüben(1), Felix Erbes, Christian Kaltwasser

Opladen: Genster/Tappert/Perlberg(alle TW), Schulin(12/2), Heldt(6), Görgens(4), Wittgens/Cardone(je 3), Albrecht/Weckauff(je 1), Mainczyk, Albrecht, Pott, Imhoff