HSV Frechen
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HSV Kompakt – Die Spielberichte vom Wochenende(14./15.12)

Samstag 14.12.2019

 

2. Herren – PSV Köln – Handball II 30:34(13:15)

 

Die vierte Niederlage in Folge kassierten am vergangenen Wochenende die zweiten Herren im Heimspiel gegen die Gäste des PSV Köln. Gegen die Kölner Werfer gelang es den Werfern von Niko Schleining und Stefan Wassong erneut nicht das eigene Leistungsvermögen konstant auf die Platte zu bekommen, so dass man nach einem guten Start leider aus unerklärlichen Gründen den Faden verlor. Trotz einer guten Anfangsphase ließ man zu, dass die Gäste besser ins Spiel kamen und man war defensiv nicht auf der Höhe des Geschehens. „Wir haben leider wieder einmal zu passiv verteidigt und uns damit in die Breoduille gebracht. Wir kassieren aktuell einfach zu leichte Gegentore und müssen uns im neuen Jahr dringend steigern“ so Wassong. PSV konnte sich immer wieder durchsetzen und kam immer wieder zu Abschlüssen. Da auch die Torhüter nicht ihren besten Tag erwischten übernahmen die Gäste das Kommando. Offensiv verzettelten sich die Frechener zu oft in 1gg1-Duellen und man merkte, dass die letzten 10% Überzeugung und Gier fehlten. Den endgültigen KO gab es dann zu Beginn der zweiten Hälfte, als man scheinbar gedanklich noch in der Kabine verweilte und das Spiel völlig verpennte. Aus einem 13:15, wurde zügig ein 16:23(38.), da man selbst zu lethargisch spielte und PSV schalten und walten konnte wie es wollte. Defensiv wie offensiv zeigte man sich zu fehlherhaft, ohne Biss und wehrte sich nicht mehr wirklich. Zwar konnte man in den letzten Minuten noch etwas Ergebniskosmetik betreiben, an der verdienten Niederlage gab es aber letztendlich keine Zweifel. Für Trainer Niko Schleining war die Leistung seiner Mannschaft leider nicht zu erklären und er mahnt seine Mannschaft an, dass man sich 2020 deutlich steigern muss, um nicht nochmal unten reinzurutschen. „Ich erwarte von der Mannschaft, dass sie sich Gedanken macht, wie es für uns in 2020 weitergeht. Ich kann verlieren, aber ich kann nicht akzeptieren, dass man immer erst aufwacht, wenn schon alles gelaufen ist. So funktioniert das in der Kreisliga nicht. Es ist schade, dass das Jahr mit einem unguten Gefühl zu Ende geht. Wir haben im neuen Jahr zwei richtig schwere Spiele vor der Brust. Ich erwarte eine klare Leistungssteigerung von allen“ so Schleining.

Frechen: Thomas Kutscher/Alex Koep(beide TW), Leon Derakhshani(10), Benjamin Ritterbach(5), Dominik Förster(4), Kevin Walter(3), Michel Okunneck(3/3), Manuel Wansart(2), Grischa Arndt(1), Simon Stüben(1), Alex Jorczyk(1), Felix Erbes, Tim Foerst, Micha Rodenbach

PSV: Hillesheim/Borchers(beide TW), Busch(6/1), Eggers(5/1), Freyburger/Serries(je 5), Brünjes(4/1), Adler/Gillessen(je 3), Naujoks(2), Clamann(1), Leonhardt

 

1. Herren – HSV Bocklemünd 29:23(16:11)

 

Einen wichtigen und verdienten Erfolg feierten im letzten Spiel des Jahres die ersten Herren, die die Gäste des HSV Bocklemünd zu Gast hatten. Coach Frank Rösgen hatte vor dem Spiel den absoluten Fokus und Willen von seinen Mannen gefordert, die dem von Beginn an auch nachkamen. Mit einer vor allem engagierten Defensivleistung und einem starken Milan Bremm im Kasten kam man gut ins Spiel und hatte den Angriff der Gäste gut im Griff. Offensiv agierte man mit der nötigen Bewegung und Druck und brachte sich somit immer wieder in gute Abschlusspositionen. Frechen übernahm von Beginn an das Kommando und setzte sich sukzessive auf 7:1(13.) ab. In der Folge kamen die Kölner Gäste etwas besser ins Spiel und Frechen leistete sich defensiv einige Schlenker, so dass Bockes den Rückstand verkürzen konnte, jedoch nie mehr als fünf Tore, so dass Frechen mit einer verdienten 16:11 Führung in die Halbzeit ging. In der zweiten Hälfte behielten die Frechener Werfer weiterhin die Oberhand und man konnte die Führung mit einer starken Teamleistung verteidigen. Zwar war man offensiv nicht mehr so konsequent wie in Hälfte eins, hatte das Spielgeschehen aber trotzdem im Griff. Über 20:15(39.), 23:16(44.) und 26:18(48.) kontrollierte man das Spiel und fuhr am Ende einen verdienten und wichtigen 29:23 Erfolg ein. „Das war heute ein toller Abschluss für uns und wichtig für die Tabelle. Wir haben heute geschlossen agiert und den nötigen Biss gezeigt. Mit 10:12 Punkten stehen wir erstmal ordentlich dar, wollen dort aber 2020 anknüpfen. Wir haben heute gesehen, dass wir dann erfolgreich sind wenn alle voll da sind. Da müssen wir dranbleiben“ so ein zufriedener Coach Frank Rösgen.

Frechen: Milan Bremm/Yannik Scholl/Daniel Wardzinski(alle TW), Jannik Schnepf(9/4), Wolfram Götz(7), Niko Schleining(5), Tobias Grings(4), Tobias Marquardt(3), Jonas Priel(1), Fabian Förster, Alex Wagner, Marvin Beer, Gundolf Götz

Bockes: Rösberg/Klein(beide TW), Heinz(5), Engel(4), Wehling(3), Späing(3/1), Jost/Pfeil(je 2), Blumenthal/Kipping/Schneider(je 1), Lippert(1/1), Macheit, Mafhmuma

 

2. Damen – CVJM Oberwiehl e.V. 22:26(11:12)

 

Die zweite Niederlage in Folge mussten am Samstagabend die zweiten Damen des HSV Frechen hinnehmen, die zuhause auf den Verfolger aus Oberwiehl trafen. Von Beginn an entwickelte sich eine enge, spannende Partie auf Augenhöhe, in der sich keine Mannschaft klarer absetzen konnte. Im Vergleich zur Vorwoche traten die Werfer von Coach Ouassim Trabelsi und Co-Trainer Dustin van Impel wesentlich griffiger und fokussierter auf und man konnte dadurch gut ins Spiel finden. Beide Teams neutralisierten sich in der ersten Hälfte weitestgehend und man schaffte es selten sich und sein Team klarer in Szene zu setzen. Offensiv machten es die Frechener Damen wieder besser und konnten über den nötigen Druck endlich die Lücken schaffen, die man gegen Pulheim schmerzlich vermisste. Da Oberwiehl aber offensiv sehr präsent war, musste man defensiv viel arbeiten, schaffte es aber zu selten sich konstant in Szene zu setzen. So ging es mit einem knappen 11:12 Rückstand in die Halbzeit. In der zweiten Hälfte bot sich den Zuschauern zunächst das gleiche Bild, wenngleich es Frechen schaffte sich auch 19:16(40.) abzusetzen. In der Folge ließ man aber im Angriff zu viele Bälle liegen und war defensiv nicht immer auf der Höhe, so dass Oberwiehl zügig zum Ausgleich kam(19:19, 43.). Die Entscheidung fiel dann in der Crunchtime in den letzten 5 Minuten. Nach dem 22:22(55.) durch Cara Dillo, erzielten die Frechener Damen kein Tor mehr. Im Angriff ließ man leider zu viele Chancen ungenutzt und die Gäste zeigten sich dahingehend leider effektiver. Oberwiehl konnte durch einen 0:4-Lauf die Partie drehen und ging deshalb am Ende auch verdient als Sieger vom Feld. „Wir haben heute eine Reaktion auf das schwache Spiel in Pulheim gezeigt. Leider haben wir die Punkte in den letzten fünf Minuten leichtfertiger weggegeben. Da waren wir nicht konsequent genug, was in einem Topspiel nunmal bestraft wird. Wir sind dennoch immer noch Tabellenführer und wollen in 2020 wieder neu angreifen“ so Trabelsi.

Frechen: Maria Senden/Svenja Rösgen(beide TW), Lisa Bsdurek(6/3), Mareike Möller(4), Cara Dillo(4), Sophie Dirler(3), Carolin Kloubert(2), Nele Greinert(2), Lisa Jaworek(1), Jana Braun, Sandra Witzel, Sophie Müller, Annika Luig, Sandra Born

Oberwiehl: Nierstenhöfer/Kraus(beide TW), Adam(7/2), Johanns/König(je 5), Hoeser/Rotehnpieler(je 3), Schmidt(2), Füchtey(1), Otto, Noss, F. Janz, K. Janz, Halbe

 

HSV Frechen e.V. – Beueler Mädchen TSV Bonn rrh. 25:27 (12:13)

 

Starke Leistung bringt keine Punkte gegen 3.-Liga-Absteiger.
Trotz einer starken Leistung der Frechener Damen gingen die Punkte am vergangenen Samstag im letzten Spiel des Jahres schlussendlich nach Bonn. Das Spiel startete zunächst komplett offen. Nach der 1:0 Führung der Gäste gingen die Damen des HSV Frechen bis in die 10. Spielminute
hinein in Führung. Vorne erarbeitete man sich viele Lösungen gegen die Manndeckung der Frechener Shooterin Julia Küffner, sodass Bonn vorerst nicht richtig ins Spiel fand.
Auch die Frechener 6:0-Abwehr stand sicher und kompakt, sodass die Gegnerinnen zumeist aus schlechteren Wurfpositionen in Maike Beschoten ihre Meisterin fanden. Bonn fand jedoch immer besser ins Spiel und setzte sich Mitte der ersten Halbzeit mehrfach mit 3 Treffern ab, was auch an der stark parierenden Bonner Torhüterin lag, die unter anderem zwei 7m-Strafwürfe parieren konnte. Der HSV ließ sich jedoch nicht abschütteln und ging seinerseits kurz vor Ende des ersten Abschnitts selbst nochmal mit 12:11 (29′) in Führung. Bonn gab mit den Toren zum 12:13 nochmals eine Antwort und lag hauchzart zur Halbzeit beim Aufsteiger in Führung.
Die Frechener Damen starteten mit großer Mentalität und Spielfreude in die zweite Halbzeit, sodass die ersten fünfzehn Minuten die wohl besten des Spiels waren. Frechen drehte das Spiel und lag nicht unverdient in Front. Über 19:15 (41′) und 21:17 (46′) konnte man sukzessive die Führung ausbauen, sodass die Sensation zum Greifen nah war. In dieser Phase waren es vor allem die Rückraumakteure Helen Sulprizio und Julia Küffner, die sich durch tolles Zusammenspiel gegenseitig in Abschlusspositionen brachten und ihre Farben auf Kurs hielten. Doch plötzlich war der Wurm drin. Die nächsten zehn Minuten sollte kein Frechener Wurf den Weg ins Tor finden, sodass die Bonnerinnen den Rückstand mit einem 7:0-Lauf in eine 21:24-Führung drehen konnten!
Aufgrund der angespannten Personallage und dem kräftezerrenden Spiel war es dann leider nicht mehr möglich, diesen Rückstand aufzuholen. Obwohl man sich in den letzten Minuten des Spiels noch von einem 23:27 auf ein 25:27 durch schnelle Tore von Küffner und Spaan kämpfte, musste man sich am Ende mit zwei Toren geschlagen geben. „Gegen einen so starken Gegner wie Bonn haben uns dann leider am Ende die Mittel gefehlt um wenigstens einen Punkt mitzunehmen“, so eine enttäuschte Kreisläuferin Lea Pfefferle nach dem Spiel. Dennoch ist man sich der starken Teamleistung bewusst und blickt zuversichtlich auf die
kommenden Begegnungen im neuen Jahr. „Wir sind sehr stolz auf unsere Leistung, aber verständlicherweise waren die Mädels nach dem Abpfiff doch sehr enttäuscht. Beim Spielstand von 21:18 wird uns ein Tor nicht anerkannt und im nächsten Angriff der Bonnerinnen wird uns ein Ballgewinn zurück gepfiffen, wo die Schiedsrichter einen Fuß gesehen haben, wo keiner war. Das Spiel wäre dann bis zum Schlusspfiff offen geblieben und wir hätten vielleicht zwei Punkte mehr auf unserem Konto.
Insgesamt blicken wir auf eine durchwachsene und von Verletzungen geprägte erste Regionalligaphase zurück, die uns aber auch gezeigt hat, dass wir uns vor niemandem verstecken müssen.“ zieht Trainer Tobias Marquardt nach dem letzten Spiel des Jahres ein passendes Resumee.

Es spielten:

Beschoten 13/2 Paraden, Rösgen (nE), Küffner 7/3, Sulprizio 4, Kohnke 4/1, Börner 2, Nieswand 2, Pfefferle 2, Dombrowski 1, Möll 1, Spaan 1, Behrens 1/1 und Schaaf.

 

Sonntag 15.12.2019

 

3. Damen – PSV Köln III 25:24(13:11)

 

Zu einem knappen Erfolg im letzten Spiel des Jahres kamen am Sonntag die dritten Damen des HSV Frechen, die zuhause auf die dritte Mannschaft des PSV Köln trafen. Nach der Weihnachtsfeier am Tag zuvor brauchten die Damen von Daniel Wardzinski und Niko Schleining etwas um ins Spiel zu finden, überzeugten jedoch mit viel Leidenschaft und Willen. Gegen die agilen Gäste war man defensiv in Hälfte eins auf der Höhe und konnte sich auf die gut aufgelegte Sonja Förster im Tor verlassen. Trotzdem entwickelte sich eine jederzeit ausgeglichene Partie, da die Kölner Gäste ebenfalls hellwach waren und sich immer wieder in Szene setzen konnten. Erst vor der Halbzeit gelang es den Frechener Damen sich etwas abzusetzen, da man defensiv einige Ballgewinne verzeichnete und über schnelle TG-Tore zum Erfolg kam. Nach der Pause hatten die HSV-Damen ihre stärkste Phase. Defensiv konnte man sich zunächst noch einmal steigern und fand im Angriff bessere Lösungen. Über 16:13(37.), 19:17(44.) konnte man sich auf 22:17(50.) absetzen. Mit viel Teamgeist, aber auch dem nötigen Quäntchen Dramatik konnte man diesen Vorsprung bis zum Schluss auch halten, machte es am Ende aber nochmal unnötig spannend. Dennoch war der 25:24 Erfolg in letzter Konsequenz verdient und man beendet das Jahr 2019 auf einem starken 5. Tabellenplatz. „Die Mädels haben heute nochmal geschlossen Gas gegeben und sich für eine tolle Serie in der neuen Liga belohnt. Wir freuen uns jetzt über die Pause und wollen 2020 wieder angreifen“ so Wardzinski.

Frechen: Sonja Förster(TW), Pia Krämer(7/5), Erika Reinhardt(5), Sandra Born(4), Michelle Langen(3), Lika Schielke(3), Kathrin Luh(1), Judith Dahmen(1), Elli Polinowski(1), Jana Dingens, Kim Stiehm

PSV: Schmidt(TW), Bahrke(7/1), Weisweiler(5), Diebold(4), Hannappel(3), Geerken(2), Blankenhagen/Knickenberg/Sattler(je 1), Janßen, Hoffmann, Sperling, Möller, Munkler

 

3. Herren – HGV Hürth-Gleuel 1998 e.V. III 22:22(8:12)

 

Zu einem Remis kamen am vergangenen Sonntag die dritten Herren im Heimspiel gegen die Gäste aus Gleuel. In einer jederzeit spannenden und ausgeglichenen Partie konnten die Werfer von Coach Pascal Scheffel den Punkt eher als gewonnen bezeichnen, lag man doch lange Zeit zurück. Bis zur 20. Spielminute sahen die Zuschauer eine offene Partie, in der beide Teams sich schwer taten offensiv Chancen zu kreieren bzw. diese auch konsequent zu nutzen. Dafür agierte man defensiv kompakt und ließ nur wenig Spielfluss des jeweils anderen Teams zu. In den letzten zehn Minuten der ersten Hälfte verloren die Frechener jedoch den Faden und man war vor allem im Angriff zu hektisch und ungenau. Die erfahrenen Gäste kamen nun immer wieder über den Kreis zu Abschlüssen und setzten sich zur Pause auf 8:12 ab. In der zweiten Halbzeit liefen die Frechener dem Rückstand lange hinterher, was vor allem daran lag, dass man im Abschluss insgesamt zu schwach agierte, da die Bälle oftmals sehr ungenau aufs Tor gebracht wurden. Beim 14:19(44.) schien es so als ob die erfahrenen Gleuler das Spiel nach Hause schaukeln würden. Jedoch bekam Frechen nochmal die zweite Luft und biss sich zurück ins Spiel. Beim 19:20(51.) war man wieder in Schlagdistanz und konnte mit dem 22:21(56.) sogar vorlegen. Leider verpasste man es danach offensiv nachzulegen und war defensiv einen Moment unachtsam, so dass Gleuel mit Abpfiff noch einen 7m zugesprochen kam, den sie verwandelten. So endete das Spiel 22:22 Remis und die Frechener konnten sich über einen Punkt freuen, der hoffentlich Auftrieb gibt für das Nachholspiel gegen Refrath kommenden Mittwoch. „Das war kämpferisch heute eine starke Mannschaftsleistung und wir haben uns nie aufgegeben. Wir müssen allerdings dringend an unseren Torabschlüssen arbeiten, da wir uns damit noch zu oft selbst im Weg stehen. Ich bin optimistisch, dass wir am Mittwoch alles geben werden um Refrath zu ärgern“ so Scheffel.

Frechen: Benedikt Kaninski/Daniel Beer(beide TW), Laurin Moos(7/3), Marvin Fohrmann(5), Daniel Fohrmann(3), Oliver Rogowski(2), Alex Rogowski(1), Steffen Weisshaar(1), Alex Schmitz, Pascal Scheffel, Sascha Cremers

Gleuel: Kopprasch(TW), Kügler(5/1), Müller/Diel(je 4), Schupitza/Porschen(je 3), Ingernerf(2), Feyer(1), Neumann, Breuer, George