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HSV Kompakt – Die Spielberichte vom Wochenende(16./17.11)

Samstag 16.11.2019

 

3. Herren – TuS Ehrenfeld 65 III 26:28(6:12)

 

Eine unnötige, aber verdiente Niederlage kassierten am vergangenen Samstag die dritten Herren im Heimspiel gegen die Gäste des TuS Ehrenfeld. Gegen die Kölner Gäste hatten sich die Werfer von Coach Pascal Scheffel eigentlich viel vorgenommen, konnten dies aber in der ersten Halbzeit zu keinem Zeitpunkt umsetzen. Dies lag vor allem daran, dass man im Angriff viel zu harmlos agierte und vor allem im Abschluss eine miserable Wurfqualität an den Tag legte. Die Ehrenfelder Deckung musste sich nicht sonderlich anstrengen, sondern konnte sich darauf verlassen, dass die Frechener Werfer die Bälle zu hektisch und unplatziert aufs Tor brachten. „Defensiv war die erste Hälfte eigentlich ok, da die Abwehr solide stand und Fabi aufmerksam war. Wir haben das Spiel in der ersten Halbzeit im Angriff verloren“ musste Scheffel ernüchternd feststellen. Nach einer klaren Ansprache in der Halbzeitpause kamen die Frechener wesentlich besser ins Spiel und schafften es nun auch endlich offensiv mehr Akzente zu setzen. Mit einer offensiven Abwehr und einer besseren Abschlussqualität kam man logischerweise auch endlich zu Toren und schaffte es die Gäste peu a peu unter Druck zu setzen. Diese wussten aber in den richtigen Momenten zu treffen und ließen sich auch nicht von einem knappen 2-Tore-Vorsprung aus der Ruhe bringen. Am Ende musste man die verdiente, aber überflüssige Niederlage akzeptieren und es gilt nun die richtigen Lehren aus dem Spiel zu ziehen. „Wir haben heute erneut gesehen, dass wir im Angriff mit mehr Disziplin und Genauigkeit agieren müssen. Sonst wird es schwer. Die Moral der Mannschaft in der zweite Hälfte hat mir aber sehr gut gefallen, darauf müssen und können wir aufbauen“ so der Coach. Leider verletzte sich Dominik Kellerhofen an der Hand und wir erstmal ausfallen. Gute Besserung von dieser Stelle aus.

Frechen: Fabian Klein(TW), Konni Langer(7), Mattis Köhl(7), Markus Brenner(4/4), Oliver Rogowski(3), Alex Rogowski(2), Tim Köhler(1), Laurin Moos(1), Markus Kube(1), Alex Schmitz, Dominik Kellerhofen, Steffen Weisshaar, Daniel Fohrmann, Sascha Cremers

Ehrenfeld: Wennemers(TW), Nasse(9/3), Ulrich(6), Schulze(4), Gomes/Gockeln(je 3), Klotten(2), Rojo(1), Kerkhoff, Scherf, Lucks, Thoma, Guido

 

TuS Rheindorf – 1. Herren 32:25(19:14)

 

Eine klare Sache und Angelegenheit wurde das Auswärtsspiel der ersten Herren in Rheindorf – jedoch leider nur für die Gastgeber. Die Frechener Werfer von Coach Frank Rösgen zeigten in Leverkusen leider eine ganz schwache Leistung und man war zu keinem Zeitpunkt in der Lage den physisch robusten Heimherren die Stirn zu bieten. In der schwachen Defensive sah auch Coach Rösgen den Hauptgrund für die Niederlage. „Der Rheindorfer Rückraum durfte schalten und walten wie er wollte, da wir kaum Gegenwehr geleistet haben. Die gesamte Deckung inklusive der Torhüter wusste sich nicht zu wehren und so durften die Halben immer wieder leicht zum Abschluss kommen“ so der Coach. Dass das Spiel noch halbwegs offen blieb zur Pause lag daran, dass man im Angriff zwar nicht glänzte, aber mit 14 Treffern zumindest solide agierte. In der zweiten Halbzeit blieb man dann auch im Angriff zu blass, erzielte nur noch 11 Treffer. Gegen die kompakte Deckung wusste man sich zu selten in Szene zu setzen und scheiterte zudem am gut aufgelegten Keeper der Rheindorfer Handballer. Die Gastgeber konnten sich so eine komfortable Führung erspielen(25:19/44.) und bauten diese teilweise auf acht Tore aus(28:20/50.). Frechen durfte am Ende noch etwas Ergebniskosmetik betreiben, ließ aber defensiv dann auch die letzten Flügel hängen. Am Ende musste man die verdiente 32:25 Niederlage akzeptieren und steht nun mit 6:10 Punkten auf dem 12. Tabellenplatz, ist damit aber mit weiteren fünf Teams in der gleichen Ausgangslage im engen Tabellenkeller. „Das war heute leider einfach eine schlechte Leistung und wir haben hier hochverdient verloren. Wir müssen die Pause nun nutzen, um uns zu sammeln und danach mit neuem Fokus zuhause gegen Forsbach bestehen. Dafür brauchen wir aber eine klare Leistungssteigerung“ so Rösgen nach dem Spiel.

Frechen: Milan Bremm/Yannik Scholl/Daniel Wardzinski(alle TW), Tobias Marquardt(6/1), Jannik Schnepf(5), Wolfram Götz(4), Marvin Beer(3), Tobias Grings(2), Jirko Börsch(2), Jonas Priel(1), Niko Schleining(1), Gundolf Götz(1), Fabian Förster

Rheindorf: Schmitz/Weinert(beide TW), Bergner(10), Dohmann(4), Müller/Lager/Scherder(je 3), Ante(3/3), Bolten/Lenhof(je 2), Sümercan/Schmid(je 1), Grimmiger, Esch

 

Sonntag 17.11.2019

 

HSG Refrath/Hand II – 3. Damen 24:25(11:12)

 

Zu einem knappen und am Ende etwas glücklichem Erfolg kamen am gestrigen Sonntag die dritten Damen, die in Bergisch Gladbach auf die zweite Mannschaft der HSG Refrath/Hand trafen. In einer ausgeglichenen und von Beginn an offenen Partie zeigten die Werferinnen von Coach Daniel Wardzinski vom Start weg eine konzentrierte Leistung, sahen sich aber einer starken Gegenwehr der Gastgeberinnen ausgesetzt. Bereits in der ersten Halbzeit neutralisierten sich beide Mannschaften weitestgehend und die jeweils andere Mannschaft hatte immer eine Antwort auf die Fragen der Gegenseite parat. Offensiv wie defensiv zeigten sich die Frechener Damen kampfstark und konzentriert, da dies aber auch die HSG-Damen taten brauchte es viel Mühe, um sich zur Pause auf 11:12 abzusetzen. Auch in der zweiten Hälfte lief eigentlich alles auf ein logisches Remis hinaus, da sich an der Spielweise und dem -verlauf wenig änderte. Es ging hin und her und her und hin und so kam es letztendlich wie es kommen musste. Das Spiel entschied sich erst in den letzten Sekunden der zweiten Hälfte. Pia Krämer verwandelte bei 59:12 einen ihrer sieben 7m-Treffer und mit viel Leidenschaft und dem nötigen Quäntchen Glück verteidigte man die hauchdünne Führung bis zum Schluss. Am Ende durfte man sich über einen knappen Sieg freuen und durfte zufrieden nach Hause fahren. „Das war heute eine fokussierte Leistung der gesamten Mannschaft. Wir haben heute alle zusammen bis zum Ende gefightet und freuen uns über die hart umkämpften Punkte“ so Wardzinski.

Frechen: Jule Kaschel/Sonja Förster(beide TW), Pia Krämer(7/7), Michelle Langen(5), Sabrina Poschen-Kube(4), Sandra Born(3), Simone Fetten(2), Hannele Strandberg(2), Celina Förster(1), Lisa Jaworek(1), Elli Polinowski, Kim Stiehm, Jana Dinges, Jana Braun

Refrath: Glaw/Radermacher(beide TW), Gerfer(9/4), Couwenbergs/Wagenknecht(je 3), Carl/Jütten/Rath(je 2), Derwich/Brandes/Opitz(je 1), Jowat, Wimmers, Lay

 

HSG Refrath/Hand II – 2. Herren 33:27(16:13)

 

Eine am Ende verdiente Niederlage mussten die zweiten Herren beim Gastspiel in Refrath hinnehmen, zeigten dabei aber lange Zeit eine starke Leistung und boten dem Tabellenführer ordentlich Paroli. Den besseren Start erwischten die Hausherren, die die Schlafmützigkeit der Frechener Werfer um Coach Niko Schleining effektiv ausnutzten. In der Folgezeit kamen die Frechener aber besser ins Spiel und konnten sich offensiv immer wieder Lücken erarbeiten, die vor allem Dominik Förster stark von Linksaußen verwertete. Es entwickelte sich eine offene Partie, in der die Gastgeber zwar stets mit 2-3 Toren führten, sich aber nie klarer absetzen konnten. „Wir haben wirklich gut dagegengehalten und Refrath stark geärgert. Leider waren wir im Angriff nicht immer komplett konzentriert, so dass Refrath in Führung blieb“ so Schleining, der trotz des 16:13 Rückstandes seine Männer motivierte dranzubleiben und weiterzumachen. Auch in der zweiten Halbzeit blieben die Frechener Werfer gallig und konnten die Refrather Deckung immer wieder überwinden. Wie jedoch in Hälfte eins leistete man sich auch im zweiten Abschnitt zu viele Flüchtigkeitsfehler und spielte u.A. eine eigene Überzahl schlecht aus. Refrath zeigte sich hier einfach effektiver und konnte sich individuell immer wieder gut befreien. Am Ende schwanden bei Frechen die Kräfte und die HSG konnte das Ergebnis noch in die Höhe schrauben. Die 33:27 Niederlage war zwar verdient, aber eventuell etwas zu hoch. Danach fragt im Handball jedoch keiner und so müssen die Frechener die vielen positiven Momente mitnehmen. „Das war heute eine starke Reaktion auf die zuletzt gezeigten Leistungen. Wenn wir diese Energie, Gier und Mentalität immer an den Tag legen können, werden wir noch einige Teams ärgern können“ so Schleining.

Frechen: Thomas Kutscher/Alex Koep(beide TW), Michel Okunneck(8/8), Dominik Förster(5), Kevin Walter(4), Grischa Arndt(3), Leon Derakhshani(3), Benjamin Ritterbach(2), Micha Rodenbach(2), Felix Erbes, Simon Stüben, Alex Jorczyk, Manuel Wansart

Refrath: Rabenschlag/Krämer(beide TW), Bauer(7), Dordic(6), Schallenberg(5), Morris(4), Faust(3), Schäfer/Kühling(je 2), Emmerich(2/1), Wohkittel/Nußbaum(je 1), Müller, Rösner