HSV Frechen
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HSV Kompakt – Die Wochenendspiele im Überblick(28./29.9)

Samstag 28.09.2019

 

2. Damen – TV Roetgen 16:00 Uhr

 

Den kleinen Heimspieltag der Damen eröffnen am kommenden Samstag die zweiten Damen, die die Gäste des TV Roetgen im Herbertskaul begrüßen. Die Gäste konnten den Abstieg aus der Oberliga letzte Saison nicht verhindern, zudem musste man den Abgang von Leistungsträgern verkraften und stellt sich diese Saison neu auf. Dennoch werden die Gäste sicherlich Ambitionen haben und so müssen sich die Frechener Damen von Ouassim Trabelsi und Dustin van Impel auf einen spielstarken und robusten Gegner einstellen. Nach dem knappen Erfolg gegen PSV legen die Trainer den Fokus darauf offensiv mehr Druck zu entwickeln und sich deutlich mehr Chancen zu erspielen als letzte Woche. „Wir standen uns offensiv ziemlich oft selbst im Weg und haben uns das Leben durch technische Fehler unnötig schwer gemacht. Das dürfen wir uns nicht nochmal erlauben und brauchen mehr Schärfe und Genauigkeit im Passspiel“ so Trabelsi. Defensiv wird man sich erneut auf 60 Minuten Arbeit einstellen müssen, um den wurfstarken Rückraum zu kontrollieren, baut aber auf der insgesamt guten Deckungsarbeit vom vergangenen Wochenende auf. Und so erwartet van Impel ein offenes Spiel, wenn die Leistung von Beginn an stimmt. „Roetgen ist eine gute Mannschaft und so ist es einfach nötig, dass wir vom Start weg fokussiert und konzentriert agieren. Wenn wir es schaffen besser ins Spiel zu kommen als letzte Woche können wir das Spiel offen gestalten und Roetgen sicher herausfordern“ so der Co-Trainer.

 

1. Damen – TB Wülfrath 18:00 Uhr

 

Am kommenden Samstag bestreiten die 1. Damen des HSV Frechen ihr erstes Nordrheinligaspiel vor heimischem Publikum. Gegen den Vizemeister der Saison 2018/19 aus Wülfrath geht man als klarer Außenseiter in die Partie. Nach dem Schockmoment des Wochenendes, als sich Rückraumshooterin Selina Reitmeier gegen den HC Gelpe Strombach das Kreuzband gerissen hat, hieß es unter der Woche für die Mannschaft und Coach Tobias Marquardt „Hinfallen, Krönchen richten und weiterkämpfen!“. Getreu diesen Mottos wollen die Frechener Damen am Samstag gegen Wülfrath die technischen Fehler minimieren und sich auf ihre Stärken im Angriff undder Abwehr konzentrieren. „Wir haben klare taktische Vorgaben , die wir unbedingt lernen müssen im Spiel umzusetzen“, so Kapitänin Tine Stabauer. Auch Alina Cartus reflektierte das Spiel des vergangenen Wochenendes und fordert „Wir dürfen uns unser Spiel von den Gegnern nicht aus den Händen nehmen lassen, sondern müssen Minute für Minute konzentriert sein und Struktur in unser Spiel bekommen.“ Die Mannschaft von Tobias Marquardt hat bei Weitem kein leichtes Auftaktprogramm und muss somit durch mannschaftliche Geschlossenheit, Engagement und Kampfgeist in das Spiel gegen Wülfrath starten. Die Personallage bleibt weiterhin angespannt. Neben den Langzeitverletzten Julia Küffner und Selina Reitmeier, konnten Jule Kohnke, Laura Dombrowski, Maike Beschoten und Tine Stabauer aus gesundheitlichen Gründen nicht in vollem Umfang am Training teilnehmen.Alina Cartus (Daumenverletzung) und Helen Sulprizio (Examen: Herzlichen Glückwunsch!) sind zum Glück seit Dienstag wieder im Mannschaftstraining dabei.
Daher heißt es nun: Runter vom Sofa und auf in die Halle! Die Mannschaft braucht Euch!#sparkle #comebackstronger # nieohnemeinteam # kämpfenbiszumumfallen

 

HSG Merkstein – 1. Herren 20:00 Uhr

 

Zum Gastspiel nach Merkstein reisen am kommenden Samstagabend die ersten Herren, die zur Primetime auf die heimische HSG treffen. Nach zuletzte zwei Siegen reisen die Werfer von Frank Rösgen ohne Druck nach Merkstein und wollen versuchen den Favoriten zu ärgern. Dabei ist es für Coach Frank Rösgen völlig egal wie die aktuelle Tabelle aussieht, denn er weiß, dass die zwei überraschenden, aber knappen Niderlagen von Merkstein am Wochenende eine Rolle spielen. „Sicherlich habe ich das etwas anders erwartet, dennoch hat Merkstein nur denkbar knapp gegen zwei starke Teams verloren und wird alles daran setzen am Wochenende zuhause die ersten Punkte zu holen. Der Start ändert für mich nichts daran, dass das eine richtig gute Truppe ist“ so der Coach. Die Frechener bewiesen gegen Ollheim und vor allem gegen Aachen eine lange Zeit verloren geglaubte Mentalität und sicherten sich mit viel Kampf und Willen so vier Punkte. Doch Rösgen weiß auch, dass solche Kraftakte nicht jedes Wochenende funktionieren und schon gar nicht gegen die Topteams der Liga. Und so fordert er von seinen Werfern, dass sie wesentlich besser und dynamischer ins Spiel finden als dies zuletzt der Fall war. Vor allem defensiv darf man sich einen kompletten Aussetzer wie gegen Aachen keinesfalls erlauben, da Merkstein im Rückraum und am Kreis ebenfalls stark besetzt ist und man gefordert ist direkt zu Beginn Präsenz zu zeigen. Offensiv darf man auf der zweiten Halbzeit gegen Aachen aufbauen, wo man den nötigen Druck und die Ruhe beim Abschluss zeigte. Wenn beide Komponenten funktionieren möchte man dem Gastgeber ordentlich Paroli bieten. „Wir sind am Samstag der Herausforderer und wollen dieser Rolle auch gerecht werden. Ich erwarte, dass die Jungs diesmal von Beginn an brennen und wir nicht erneut einen Wachmacher brauchen. Das dürfen wir uns gegen Merkstein sowieso nicht erlauben. Wir müssen von Beginn an Vollgas geben“ so der Coach.

 

Sonntag 29.09.2019

 

MTV Köln III – 2. Herren 10:00 Uhr

 

Zur besten Zeit am Sonntagmorgen treffen die zweiten Herren des HSV Frechen in Köln auf die dritte Mannschaft des MTV und wollen dort mit einer guten Leistung überzeugen. Nach dem ersten Sieg letzte Woche gegen die Kangaroos würden Niko Schleining und Stefan Wassong gerne nachlegen und erhoffen sich gegen einen direkten Konkurrenten wichtige Punkte. Die Kölner Gastgeber mussten zum Start zwei Niederlagen hinnehmen und werden alles daran setzen die ersten Punkte zuhause zu holen. Aus Frechener Sicht wird es darum gehen den positiven Schwung des Wochenendes mitzunehmen und der Uhrzeit zu trotzen. Gegen die Kangaroos zeigte man offensiv zwar gute Ansätze, kam aber insgesamt nur schwer in Tritt, was sicherlich auch daran liegt, dass man sich als neues Team immer noch nicht gefunden hat. „Wir wissen, dass wir noch nicht das zeigen was wir können, weil die Jungs sich noch kennenlernen müssen. Leider konnten wir diese Woche wieder nur eingeschränkt trainieren, so dass es vorerst über den Willen und Kampf gehen muss“ ist sich Stefan Wassong sicher. Aus einer dynamischen Deckung heraus möchte man das Tempospiel weiter forcieren, was noch nicht wirklich geklappt hat diese Saison. Personell wird man vermutlich wieder auf einen guten Kader zurückgreifen können und ist in der Pflicht allen Umständen zum Trotz Vollgas zu geben. „Wir erwarten ein Spiel auf Augenhöhe und brauchen dafür die nötige Leistung. Die Jungs müssen von Beginn an hellwach sein und versuchen schnell ins Spiel zu finden. Dann haben wir eine Chance“ so Schleining.

 

TuS Königsdorf III – 3. Herren 10:30 Uhr

 

Am kommenden Sonntagmorgen starten dann auch die dritten Herren endlich in die Neue Saison und bekommen zum Auftakt direkt ein Derby gegen Königsdorf. Die Gastgeber haben schon zwei Spiele auf dem Buckel und konnten dabei einen Sieg und eine Niederlage verbuchen. Für Coach Pascal Scheffel wird die neue Saison erneut spannend, da dieser einen personellen Umbruch moderieren musste. Fünf Rückraumspieler wechselten nach der letzten Saison zu neuen Vereinen, dafür kamen jedoch vier Neuzugänge. Zudem sind einige A-Jugendliche mit einem Doppelspielrecht ausgestattet, so dass der Kader sogar breiter ist als letzte Saison. Dennoch verlief die Vorbereitung alles andere als optimal, da man durch mangelnde Trainingsbeteiligung erst im August vollzähliger trainieren konnte. Zudem hat man aktuell mit einigen Verletzungen zu kämpfen, so dass die Mannschaft erneut flexibel agieren muss. „Ich hoffe zudem darauf, dass die A-Jugend mitzieht und Lust hat mitzuwirken. Wir werden die Jungs diese Saison definitiv brauchen und freuen uns, dass wir sie an den Seniorenbereich heranführen können“ so Scheffel. Der Gegner ist für Scheffel eine Wundertüte, da man nie genau weiß wer aufläuft. Und so gilt es auf die eigene Leistung zu schauen, die am Sonntag von Beginn an abgerufen werden muss. Mit dem richtigen Mix aus Kompaktheit und Tempo möchte man versuchen ins Spiel zu finden und braucht zudem den nötigen Willen. „Wir werden sicherlich noch gut zwei Monate brauchen um uns zu finden und wollen versuchen über Kampfgeist und Moral zu punkten. Wir werden am Sonntag hellwach sein müssen und so hoffe ich, dass die Jungs bereit sind“ so Scheffel.