HSV Frechen

Spielberichte 15. Spieltag (07.02. + 08.02.2026)

Die 🦁HSV-LÖWEN🦁

 

Samstag  07.02.2026

mD-Jugend vs. Polizei SV Köln – 28:20 (13:10)

C-Jugend vs. HSG Rösrath/Forsbach II – 23:16 (10:9)

 

SpVgg Lülsdorf-Ranzel vs. 3. Herren – 25:26 (14:11)

Der HSV Frechen III hat bei der SpVgg Lülsdorf-Ranzel einen hart erkämpften Auswärtssieg eingefahren. Trotz Rückständen über weite Strecken und eines reduzierten Kaders zeigte das Team Moral, Geduld und am Ende die nötige Abgezocktheit. Frechen kam schleppend ins Spiel und lief früh einem Rückstand hinterher. Lülsdorf nutzte Ballverluste und Unsicherheiten konsequent aus. Mit 3 Toren Rückstand und einem Spielstand von 14:11 ging es in die Pause. Nach der Pause erhöhte Lülsdorf den Druck erneut und lag zeitweise mit vier Toren vorne. Frechen ließ sich davon aber nicht beeindrucken. In der Defensive stabilisierte man sich dank einer starken Torhüterleistung von A. Zehnpfennig und Abwehrchef R. Powajbo. Mit zunehmender Spieldauer kippte das Momentum. In der Schlussviertelstunde kämpfte sich der HSV Tor um Tor heran. In der Crunchtime blieb Frechen ruhig, nutzte seine Chancen konsequent und drehte das Spiel endgültig. Am Ende steht ein knapper, aber verdienter 26:25-Erfolg für den HSV Frechen III. Ein Sieg der Mentalität, getragen von einer starken Torhüterleistung und einer geschlossenen Defensivarbeit.
HSV Frechen
A.
Zehnpfennig (TW)
N. Hüsken (8/6), F. Stahl (4), C. Neuenhaus (4), G. Arndt (4), M. Müller-Pleuß (3), R. Powajbo (2), T. Oblontzek (1), A. Schmitzer (0), H. Thamlaoui (0), J. Rath (0)

1. Damen vs TuS Königsdorf II – Verlegt.

 

Brühler TV vs. 1. Herren – 42:30 (20:9)

 

HSV Frechen unterliegt deutlich in Brühl

Einen Abend zum Vergessen erlebten die 1. Herren des HSV Frechen in der Verbandsliga Männer Gruppe 5. Beim Brühler TV mussten sich die Lions am Ende klar mit 30:42 (9:20) geschlagen geben. Dabei war im Vorfeld alles für ein intensives Topspiel angerichtet, doch auf der Platte konnte der HSV die eigenen Erwartungen zu keiner Phase erfüllen.

Brühl erwischte den deutlich besseren Start und setzte die Gäste von Beginn an unter Druck. Bereits nach sechs Minuten lagen die Lions mit 2:6 zurück. Auch im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit fand Frechen keinen Zugriff auf das Spiel. Weder im Angriff noch in der Abwehr gelang es, die eigene Linie durchzusetzen. Brühl baute den Vorsprung kontinuierlich aus und zog bis zur 19. Minute auf 14:6 davon. Zur Pause war die Partie beim Stand von 20:9 bereits deutlich vorentschieden.

„Es fällt schwer ein Fazit zu stellen, weil alles für ein intensives Topspiel vorbereitet war und wir mit hohen Erwartungen nach Brühl gefahren sind, davon aber nichts umsetzen konnten“, erklärte Trainer Niko Schleining nach der Partie. Besonders bitter waren die 42 Gegentore, die den gebrauchten Abend aus Frechener Sicht klar widerspiegelten.

Zusätzlich wurde der HSV früh aus dem Rhythmus gebracht. Kapitän Wolfram Goetz sah nach einem unglücklichen leichten Schubser früh die Rote Karte, eine harte und spielentscheidende Szene. Wenige Minuten später folgte der nächste Rückschlag, als Jikro Börsch nach einem Schubser in der Luft durch einen Brühler Abwehrspieler verletzt nicht mehr weiterspielen konnte. Zwei Ausfälle, die den ohnehin schwierigen Spielverlauf weiter erschwerten.

Nach dem Seitenwechsel zeigte der HSV zunächst eine kleine Reaktion und verkürzte auf 11:20 in der 32. Minute. In dieser Phase spielten die Lions etwas freier auf und fanden phasenweise bessere Lösungen im Angriff. Brühl ließ sich davon jedoch nicht beeindrucken, stellte schnell wieder klare Verhältnisse her und setzte sich bis zur 44. Minute auf 31:17 ab. Auch in der Schlussphase blieb das Bild unverändert, sodass am Ende eine deutliche 30:42 Niederlage zu Buche stand.

„In der zweiten Halbzeit haben wir etwas freier gespielt und in Ansätzen gute Lösungen gefunden, konnten Brühl aber nicht im Ansatz ernsthaft Paroli bieten“, ordnete Schleining das Spiel ein. Der Heimsieg der Gastgeber war am Ende in dieser Höhe verdient und ungefährdet.

Trotz der sportlich enttäuschenden Leistung gab es einen kleinen Lichtblick. Die mitgereisten HSV Fans machten das Auswärtsspiel über weite Strecken gefühlt zum Heimspiel und unterstützten die Mannschaft über die gesamten 60 Minuten hinweg. Auch in einer zunehmend frustrierenden Spielphase riss der Support nicht ab. Der Einsatz von den Rängen war überragend und verdiente ein riesiges Dankeschön von Mannschaft!

Für den HSV Frechen gilt es nun die Partie aufzuarbeiten. Die anstehende Karnevalszeit soll helfen den Kopf freizubekommen und das Spiel zu verarbeiten. Nach Karneval will sich die Mannschaft intensiv auf das nächste Auswärtsspiel in Merkstein vorbereiten, bei dem erneut eine schwere Aufgabe wartet.

HSV Frechen:
D. Beer, Klein (beide TW),
Senger (9), Kurth Müller (5/1), Förster (3), Priel (3), M. Beer (2), Schumacher (2), Börsch (1), Coenen (1), Goetz (1), Rogowski (1), Trimborn (1), Walter (1), Erbes, Rodenbach

 

Sonntag 08.02.2026

TuS Königsdorf II vs. wD-Jugend – 16:24 (5:10)

TV Bedburg 1927 II vs. E-Jugend – 24:10 (12:5)

 

HSG Refrath/Hand III vs. 2. Herren – 37:22 (18:10)

 

Für die zweiten Herren des HSV Frechen setzte es am Sonntagabend eine deutliche Auswärtsniederlage bei der HSG Refrath-Hand III. Beim 22:37 (10:18) blieb das Team insgesamt klar hinter den eigenen Erwartungen zurück.
Dabei hatte man sich im Vorfeld einiges vorgenommen. Die ungewohnte Hallensituation ohne Harz und mit rutschigem Boden war allen bewusst – als Ausrede soll das jedoch nicht gelten. Die Probleme lagen vielmehr im eigenen Spiel. Vor allem in der Abwehr fehlte über weite Strecken der Zugriff. Zu einfache Spielzüge der Gastgeber führten immer wieder zu klaren Torchancen. Die Defensive ließ sich mehrfach aushebeln, sodass zahlreiche leichte Gegentore fielen. Auch die Torhüter erwischten keinen Sahnetag – wurden allerdings von der Abwehr auch häufig im Stich gelassen.
Zur Pause lag Frechen bereits mit 10:18 zurück. Wer auf eine Wende hoffte, wurde nach dem Seitenwechsel enttäuscht. Refrath-Hand nutzte die Schwächen konsequent aus und baute den Vorsprung kontinuierlich aus.
Im Angriff war der Rückraum dünner besetzt als erhofft. Dennoch fehlte es auch den Spielern auf der Platte an Konsequenz und Durchsetzungswillen. Zu selten wurden Lücken attackiert oder Eins-gegen-eins-Situationen gesucht. Stattdessen verließ man sich zu oft auf Einzelaktionen. Hinzu kam eine schwache Chancenverwertung – selbst freie Würfe fanden zu selten den Weg ins Tor.
Unterm Strich steht eine auch in der Höhe verdiente Niederlage. Viel Zeit zum Nachdenken bleibt jedoch nicht: Bereits am Dienstag wartet im Nachholspiel gegen Dormagen III die nächste Chance – und dort muss mindestens eine deutliche Leistungssteigerung und optimalerweise auch Punkte her.

HSV: Oblontzek, Schmitz (beide TW), Köhler, O. Rogowski (4), Rodenbach (3), Y. Schumacher, Langer, König (3), Duester (1), Rotmann (1), Walter (3), Müller-Pleuß, Senger (3/4)