Polizei SV Köln IV – HSV
Der HSV Frechen III dreht nach sehr schwacher erster Halbzeit auf und gewinnt nach einem packenden Auswärtsspiel verdient mit 22:27 bei Polizei SV Köln IV.
Die erste Hälfte lief aus Sicht der Gäste alles andere als rund. Köln kam besser rein, führte früh 3:0 und bestimmte Tempo und Spielrhythmus. Frechen agierte im Angriff zu statisch, ließ klare Chancen liegen und hatte Probleme im Rückzugsverhalten. Zwar kämpfte man sich zwischenzeitlich heran, doch Köln nutzte einfache Fehler konsequent aus und setzte sich bis zur Pause wieder ab. Mit 4 Toren Rückstand ging es in die Kabine.
Nach einer ordentlichen Halbzeitansprache und dem Seitenwechsel ergab sich jedoch ein ganz neues Bild. Die Abwehr stand aggressiver, es wurde früher attackiert und Ballgewinne konsequent ausgespielt. Zwischen der 31. und 40. Minute kippte das Spiel zugunsten des HSV Frechen. Nach einem konzentrierten 8:1-Lauf lag der HSV Frechen III mit 3 Toren vorne. In dieser Phase trafen die Gäste fast nach Belieben, während Köln zunehmend den Faden verlor. Besonders hervorzuheben sind hier die Abwehrleistung von J. Rath und die Torwartleistung von J. Schmitz.
Auch in der Schlussphase blieb Frechen stabil. Selbst als Köln noch einmal verkürzte, antwortete der HSV direkt. Die letzten zehn Minuten kontrollierten die Gäste das Spiel, bauten den Vorsprung wieder aus und brachten den Sieg souverän über die Zeit.
Unterm Strich: Erste Halbzeit verschlafen, zweite Halbzeit dominant – und genau deshalb ein verdienter Auswärtssieg.
HSV Frechen
A. Zehnpfennig (TW), J. Schmitz (TW), S. König (TW)
M. Müller-Pleuß (6), T. Oblontzek (5/1), C. Neuenhaus (4), G. Arndt (4), R. Powajbo (3), F. Stahl (2/1), J. Mattar (2), S. Lipphaus (1/1), A. Schmitz (0), L. Vogel (0), J. Rath (0)
RSV Rath-Heumar vs. 3. Damen 19:17
Kurz gesagt: Es war ein gebrauchter Tag. In der ersten Halbzeit wollte so gut wie nichts gelingen. Viele technische Fehler, fehlende Konsequenz im Abschluss und zu wenig Zugriff in der Abwehr sorgten dafür, dass sich der RSV verdient mit 12:7 in die Pause verabschiedete.
Nach dem Seitenwechsel zeigten die Damen jedoch eine klare Leistungssteigerung. Mit mehr Tempo, besserer Abstimmung und deutlich mehr Kampfgeist konnte die zweite Halbzeit mit 10:7 für sich entschieden werden. Leider fehlte am Ende die Cleverness, um das Spiel noch komplett zu drehen.
So geht der Sieg letztlich verdient an die Damen aus Heumar.
Ein riesiges Dankeschön geht an unsere Kids! 🙌
60 Minuten Vollgas von der Tribüne – euer Support war mal wieder großartig. Mega Kinder haben wir!
Mund abwischen, weiter trainieren und nach vorne schauen! 💪
Kern TW, Vogel TW, Meuser (2), Langen (6), Heinrich, Lehmann, Pogodzinski (1), Kirfel, Baier, Schumacher, Faßbender (1), Kaschel (7(4/4))
Die zweiten Herren des HSV Frechen mussten im wichtigen Auswärtsspiel beim TuS Reindorf eine deutliche 27:39-Niederlage hinnehmen. Zur Halbzeit lag man bereits mit 12:18 zurück.
Unter schwierigen Bedingungen tat sich der HSV von Beginn an schwerer als erwartet. Schon in der Anfangsphase schlichen sich leichte und schnelle Ballverluste ins Spiel ein, die Reindorf konsequent zu Gegenstößen nutzte. So lief Frechen früh einem deutlichen Rückstand hinterher und sah sich bereits nach kurzer Zeit mit einem Fünf-Tore-Rückstand konfrontiert.
Dieses Muster zog sich nahezu durch die gesamte Partie. Im Angriff fehlte häufig die nötige Präzision und Ruhe im Abschluss, sodass vielversprechende Aktionen zu leichtfertig vergeben wurden. Die daraus resultierenden Ballverluste führten immer wieder zu schnellen Gegentoren. Defensiv bekam man zudem keinen richtigen Zugriff auf den Angriff der Gastgeber, die die Umschaltsituationen effektiv ausspielten.
Zur Halbzeit lag der HSV bereits mit sechs Toren zurück (12:18), und auch im zweiten Durchgang gelang es nicht, den Rückstand entscheidend zu verkürzen. Am Ende stand eine deutliche 27:39-Niederlage auf der Anzeigetafel.
Durch diese Niederlage befindet sich der HSV Frechen II nun nur noch einen Punkt vor den Abstiegsplätzen – direkt vor dem TuS Reindorf. Der Abstiegskampf spitzt sich damit weiter zu.
Nun gilt es, die Partie schnell aufzuarbeiten, die Fehlerquote zu reduzieren und in den kommenden Spielen wieder die notwendige Stabilität auf die Platte zu bringen.
HSV: Oblontzek (TW/1), Wardzinski (TW), Schams, Köhler (3), O. Rogowski (2), Müller-Pleuß (3), Y. Schumacher, Förster (1), F. Langer (1), König, Duester, Rotmann (3), Walter (1), Hüsken, Senger (8/5)
HSV Frechen unterliegt dem VfL Bardenberg nach schwacher erster Halbzeit
Die 1. Herren des HSV Frechen mussten sich am Sonntag in eigener Halle dem VfL Bardenberg mit 30:33 (15:20) geschlagen geben. Während die Lions im zweiten Durchgang Moral und Qualität bewiesen, wurde das Spiel bereits in der ersten Halbzeit aus der Hand gegeben.
Von Anfang an tat sich der HSV Frechen schwer, in die Partie zu finden. Bereits nach fünf Minuten lag Bardenberg mit 2:5 (5. Min.) in Führung und nutzte die Unsicherheiten der Gastgeber konsequent aus. Im Angriff fehlten Struktur und Geduld, stattdessen schlichen sich technische Fehler und überhastete Abschlüsse ein, die der Gegner in einfache Tore ummünzte. Auch defensiv bekam Frechen keinen richtigen Zugriff, sodass sich der Rückstand bis auf 10:15 (21. Min.) ausbaute. Der 15:20-Pausenstand war aus Sicht von Trainer Niko Schleining folgerichtig: „Wir haben die erste Halbzeit klar aus der Hand gegeben. Uns haben Disziplin, Konsequenz im Rückzug und die nötige Ruhe im Angriff gefehlt.“
Nach dem Seitenwechsel zeigte sich zwar ein anderes Gesicht, doch trotz der Leistungssteigerung lief der HSV auch im zweiten Durchgang über weite Strecken einem Vier- bis Sechs-Tore-Rückstand hinterher. Beim 21:25 (44. Min.) war der Abstand weiterhin deutlich spürbar. Die Abwehr agierte nun kompakter, arbeitete aggressiver im Verbund und brachte mehr Stabilität ins Spiel, auch offensiv ließ Frechen den Ball geduldiger laufen und erspielte sich klarere Abschlusssituationen. „In der zweiten Halbzeit waren wir deutlich präsenter und strukturierter, aber wir mussten permanent einem Rückstand hinterherlaufen“, ordnete Schleining ein.
Erst in der Schlussphase gelang es, den Druck entscheidend zu erhöhen. Über 27:30 (57. Min.) kämpften sich die Lions weiter heran, ehe in der 59. Minute der Anschluss zum 30:31 (59. Min.) fiel. Plötzlich war die Partie wieder offen. Doch im direkten Gegenzug stellte Bardenberg den alten Abstand wieder her und ließ sich den Vorsprung in den verbleibenden Sekunden nicht mehr nehmen. So stand am Ende eine 30:33-Niederlage, die vor allem auf die schwachen ersten 30 Minuten zurückzuführen war.
„Leider verfallen wir in den Spielen gegen die Spitzenmannschaften immer wieder phasenweise in bestimmte Muster. Heute hat uns ganz klar die erste Halbzeit die Möglichkeit auf etwas Zählbares gekostet“, bilanzierte Schleining nach der Partie. Gerade deshalb sei die Enttäuschung groß, denn innerhalb der Mannschaft sehe man eindeutig das Potenzial und die Qualität, solche Begegnungen auch für sich zu entscheiden. „So hat Bardenberg das Spiel am Ende verdient gewonnen – Glückwunsch nach Bardenberg.“
HSV Frechen:
D. Beer, Klein (beide TW), Goetz (7), M. Beer (6/3), Kurth-Müller (5/2), Förster (2), Priel (2), Senger (2), Schumacher (2), Trimborn (2), Börsch (1), Coenen (1), Erbes, Michels, Rodenbach, Walter
Vorbericht 1. Damen HSV Frechen – SC Fortuna Köln
In der Hinrunde gelang unseren Frechener Damen ausgerechnet gegen den SC Fortuna Köln ein besonderer Moment: Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung sicherte sich das Team die ersten beiden Punkte der Saison. Ein Erfolg, der nicht nur auf dem Konto guttat, sondern auch gezeigt hat, welches Potenzial in den Frechenerinnen steckt. Genau an diese Leistung soll nun im Rückrundenspiel angeknüpft werden – diesmal vor heimischer Kulisse in der Franz-Brück Halle.
Dass diese Aufgabe alles andere als einfach wird, ist allen bewusst. Die Mädels der Fortuna haben in den vergangenen Wochen eine deutliche Leistungssteigerung hingelegt und reisen mit viel Selbstvertrauen sowie einem Tabellenvorsprung nach Frechen. Doch wer glaubt, das Heimspiel in der Franz-Brück-Halle werde zur Pflichtaufgabe für die Gäste, der dürfte sich täuschen. Mit echtem Teamgeist, Entschlossenheit und dem klaren Ziel vor Augen, die nächsten zwei Punkte in Frechen zu behalten, wollen die Frechenerinnen zeigen, dass sie dieser Herausforderung mehr als gewachsen sind. Die Mannschaft freut sich auf ein intensives Duell – und auf jede lautstarke Unterstützung von der Tribüne!
Anpfiff: Sonntag, 01.03.2026, 17:15 Uhr
Ort: Franz-Brück Halle, Burgstr. 61, 50226 Frechen