Der HSV Frechen II empfing zuhause den TuS Königsdorf III und musste aufgrund vieler Ausfälle mit einem dezimierten Kader antreten. Trotzdem hielt Frechen in der ersten Halbzeit gut dagegen und kämpfte um jeden Ball. Zur Pause lag Frechen mit 10:17 zurück.
In der zweiten Hälfte machte sich der Kräfteverschleiß zunehmend bemerkbar. Königsdorf nutzte seine konditionellen Vorteile und baute den Vorsprung weiter aus. Am Ende stand eine 17:33-Niederlage für Frechen.
Trotz der schwierigen Situation zeigte die Mannschaft großen Teamgeist und kämpfte bis zum Schluss gemeinsam weiter.
Die zweiten Herren des HSV Frechen haben ihr Heimspiel gegen den TV Jahn Köln-Wahn mit 38:32 (17:17) für sich entschieden und sich damit zwei enorm wichtige Punkte im Abstiegskampf gesichert. Dabei tat sich die Mannschaft zunächst deutlich schwerer als erhofft.
Zu Beginn der Partie fanden die Frechener nicht wie geplant ins Spiel. Der Matchplan – eine aggressive Abwehr und schnelles Tempospiel nach vorne – konnte in der ersten Halbzeit nicht konsequent umgesetzt werden. Stattdessen entwickelte sich ein zähes und ausgeglichenes Spiel, in dem der HSV insgesamt unter seinen Möglichkeiten blieb. Beide Teams begegneten sich auf Augenhöhe, sodass es folgerichtig mit einem 17:17 in die Pause ging.
Nach dem Seitenwechsel zeigte der HSV dann jedoch ein anderes Gesicht. Die Mannschaft schaltete einen Gang hoch und brachte deutlich mehr Tempo ins Spiel. Vor allem über die schnellen Außen gelangen nun viele einfache Tore im Gegenstoß, zudem konnte man aus der ersten und zweiten Welle erfolgreich abschließen. Dadurch setzte sich Frechen zunehmend ab und übernahm die Kontrolle über die Partie.
Am Ende stand ein verdienter 38:32-Heimsieg, auch wenn weiterhin Luft nach oben bleibt. In ihrem Fazit machten die Trainer Walter und Beer deutlich: „Wir hätten das Spiel schon in der ersten Halbzeit auf unsere Seite ziehen müssen, kassieren aber über das gesamte Spiel mal wieder zu viele Gegentore. Das muss in den nächsten Wochen besser werden.“ Trotz der defensiven Schwächen überwiegt jedoch die Freude über zwei wichtige Punkte, die im Kampf um den Klassenerhalt enorm wertvoll sind.
Für den HSV im Einsatz waren: Oblontzek und Wardzinski (beide Tor), Schams, Michels, Köhler, O. Rogowski (7), Y. Schumacher, F. Langer (5), Duester, Bittner (3), Walter (9), K. Langer (4), Hüsken (1), Schleining (1) und Senger (4/1).
Der Pulheimer SC 3 hat sein Heimspiel gegen HSV Frechen 3 mit 32:27 gewonnen.
Das Spiel begann auf beiden Seiten etwas unruhig. Sowohl offensiv als auch defensiv wirkten beide Mannschaften nicht immer stabil, wodurch es immer wieder zu einfachen Toren und schnellen Ballverlusten kam. Trotzdem gelang es dem Pulheimer SC, sich im Laufe der ersten Halbzeit leicht abzusetzen. Mit einer 12:10-Führung ging Pulheim schließlich in die Pause.
Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Partie lange offen. Beide Teams fanden weiterhin nicht konstant in ihr Spiel, sodass sich kein klarer Rhythmus entwickelte. Pulheim konnte den Vorsprung jedoch meist bei drei bis vier Toren halten.
In der Schlussphase wurde es noch einmal spannend: Der HSV Frechen kämpfte sich noch einmal bis auf zwei Tore heran und setzte Pulheim unter Druck. Am Ende behielt der Pulheimer SC jedoch die Nerven, nutzte seine Chancen besser und ließ nichts mehr anbrennen.
So stand am Ende ein 32:27-Erfolg für den Pulheimer SC 3, der sich trotz einer insgesamt wechselhaften Partie die zwei Punkte sichern konnte.
HSV Frechen sichert sich Arbeitssieg gegen Weiden
Die 1. Herren des HSV Frechen haben ihr Heimspiel gegen den HC Weiden 2018 III mit 27:25 (11:11) gewonnen. In einer über weite Strecken ausgeglichenen Begegnung ohne große spielerische Höhepunkte behielten die Lions am Ende die Nerven und sicherten sich zwei wichtige Punkte.
Über ein 3:3 (8. Min.) und ein 5:5 (17. Min.) entwickelte sich zunächst eine zähe Anfangsphase. Beide Mannschaften fanden nur schwer in ihren Rhythmus, im Angriff fehlte häufig die letzte Konsequenz und immer wieder schlichen sich technische Fehler ein. Mit zunehmender Spieldauer gelang es dem HSV jedoch, sich erstmals etwas abzusetzen. Nach mehreren Ballgewinnen in der Abwehr schalteten die Lions schnell um, wobei insbesondere Jirko Börsch die Situationen konsequent über Tempogegenstöße verwertete. So erspielte sich Frechen zwischenzeitlich eine 10:6-Führung. Der Vorsprung hielt allerdings nicht lange. In der Schlussphase der ersten Halbzeit ließ der HSV einige gute Möglichkeiten liegen, während Weiden seine Chancen besser nutzte und sich Tor um Tor wieder herankämpfte. Nach 29 Minuten stand es erneut 11:11 – gleichzeitig auch der Halbzeitstand. Co-Trainer Daniel Wardzinski sah vor allem im Angriff noch Verbesserungspotenzial:
„Wir haben uns vorgenommen, aus einer guten, abgesicherten Defensive Tempo zu machen und Weiden gar nicht erst richtig ins Spiel kommen zu lassen. Das hat defensiv über weite Strecken gut funktioniert. Offensiv hatten wir allerdings Probleme, unser Spiel sauber aufzuziehen und die gut herausgespielten Chancen auch konsequent zu verwerten.“
Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Bild zunächst ähnlich. Die Partie verlief weiterhin eng, ohne dass sich eine Mannschaft entscheidend absetzen konnte. Frechen legte zwar mehrfach vor, doch Weiden blieb stets in Schlagdistanz. Über 16:14 (39. Min.) und 20:18 (49. Min.) hielten die Lions eine knappe Führung, verpassten es jedoch, den Vorsprung weiter auszubauen. „Viele Situationen haben wir nicht richtig erkannt und uns das Leben teilweise unnötig schwer gemacht“, ordnete Wardzinski später ein. „Wir erarbeiten uns viele Möglichkeiten, treffen dann aber nicht immer die richtige finale Entscheidung.“
In der Schlussphase schien Frechen dennoch auf einem guten Weg zu sein, die Partie vorzeitig zu entscheiden. Beim 25:22 (54. Min.) lag der HSV erstmals wieder etwas komfortabler vorne. Doch erneut ließen die Hausherren einige Chancen liegen, sodass Weiden noch einmal verkürzen konnte und das Spiel bis in die letzten Minuten spannend blieb. Erst in der 58. Minute sorgte schließlich Wolfram Goetz mit einem wichtigen Treffer für die Vorentscheidung. Frechen brachte den Vorsprung anschließend über die Zeit und sicherte sich damit den knappen Heimsieg.
Wardzinski zog nach der Partie ein insgesamt nüchternes Fazit:
„Keine der Mannschaften konnte sich wirklich absetzen und über weite Strecken ist das Spiel etwas dahin geplätschert. Es war sicherlich kein glanzvolles Spiel, aber wir haben die Partie gewonnen und die zwei Punkte geholt. Für die kommenden Spiele müssen wir im Angriff die Situationen noch klarer erkennen und unsere Chancen konsequenter nutzen.“ Für den HSV richtet sich der Blick nun bereits nach vorne. In der kommenden Trainingswoche will sich die Mannschaft gezielt auf die nächste Aufgabe vorbereiten – das Auswärtsspiel beim TuS Wesseling.
HSV Frechen: D. Beer, Wardzinski (beide TW), Börsch (8), M. Beer (7/2), Bittner (2), Priel (2), Senger (2), Trimborn (2), Wagner (2), Götz (1), Schumacher (1), Förster, Michels, Walter
Mit Rückenwind vom Sieg im Nachholspiel starteten unsere 1. Damen am Samstagabend hochmotiviert gegen die 2. Damen des 1. FC Köln. Die Devise war klar: starke Abwehr, mutiger Angriff – heute ist alles möglich!
Trotz guter Anfangsphase konnte sich der FC immer wieder zu 7-Metern durchkämpfen (10 insgesamt!) und sich früh auf vier Tore absetzen. Unsere Löwinnen ließen sich davon jedoch nicht beeindrucken, kämpften sich mehrfach auf drei Tore heran und blieben hartnäckig. Vier schnelle Treffer der Kölnerinnen sorgten schließlich für einen Sechs-Tore-Rückstand zur Pause.
In der Kabine machte Trainer Bernward deutlich: Dieses Spiel ist absolut offen – trotz Tabellenplatz 3 der Kölnerinnen! Mit konzentrierter Deckung und klügeren Angriffen sollten sogar Punkte drin sein.
Motiviert ging es in die 2. Halbzeit, die jedoch mit einem kleinen Dämpfer startete. Dank starker Paraden von Helen kämpfte sich das Team dennoch wieder heran und verkürzte in der 43. Minute auf vier Tore. Doch Köln nutzte kleine Fehler aus und setzte sich wieder ab. Am Ende stand ein 20:27 auf der Uhr – aber keinesfalls hängende Köpfe.
Unsere Damen zeigten eine starke Teamleistung und bewiesen einmal mehr, dass in dieser Liga alles möglich ist. Mit genau dieser Energie geht’s nächste Woche voller Angriffslust gegen Nippes!
Aufstellung: H. Hollweck, M. Hollweck (beide TW), Allinger (4), K. Büttner (4/2), M. Büttner (5), Bittner, Keppler, Lagermann (1), Luig (1), Nuss (5), Schulze Zumloh, Witzel