HSV Frechen

Spielberichte 24. Spieltag (02.05. + 03.05.2026)

Die 🦁HSV-LÖWEN🦁

 

Samstag 02.05.2026

2. Herren vs. HSG Rösrath/Forsbach II – 38:14 (20:8)

 

Die zweiten Herren des HSV Frechen haben ihr Heimspiel gegen die Zweitvertretung der HSG Rösrath-Forsbach souverän und auch in der Höhe verdient mit 38:14 (20:8) gewonnen und damit die nächsten wichtigen Punkte im Abstiegskampf eingefahren.

Von Beginn an setzten die Kesselbrenner genau das um, was sie sich vorgenommen hatten. Die Mannschaft trat hochkonzentriert auf, stand stabil in der Abwehr und zwang den Gegner früh zu Fehlern. Aus diesen Ballgewinnen entwickelte der HSV ein konsequentes Tempospiel und kam immer wieder zu einfachen Toren über den Gegenstoß sowie über die zweite Welle. So konnte man sich schnell absetzen und bereits früh im Spiel für klare Verhältnisse sorgen. Der deutliche 20:8-Halbzeitstand spiegelte die Überlegenheit der Gastgeber wider.

Auch in der zweiten Halbzeit ließ der HSV nicht nach. Mit einer vollen Bank und viel Tempo konnte das Spiel weiter kontrolliert werden. Dabei spielte es den Frechenern zusätzlich in die Karten, dass die Gäste ohne Auswechselspieler angereist waren und dem hohen Tempo zunehmend Tribut zollen mussten. Dennoch überzeugte der HSV vor allem durch eine geschlossene Mannschaftsleistung, Spielfreude im Angriff und eine weiterhin konzentrierte Defensivarbeit.

Besonders erfreulich aus Sicht der Frechener: Zum ersten Mal in dieser Saison konnten sich alle Feldspieler in die Torschützenliste eintragen. Das unterstreicht die mannschaftliche Geschlossenheit und die gute Breite im Kader. Dabei hätte das Ergebnis sogar noch deutlicher ausfallen können, denn bei aller Dominanz ließ der HSV noch einige freie Chancen liegen, die bei konsequenterer Verwertung für einen noch höheren Sieg hätten sorgen können.

Am Ende stand ein auch in dieser Höhe verdienter 38:14-Erfolg, mit dem die Kesselbrenner nicht nur zwei wichtige Punkte holten, sondern auch etwas für die Tordifferenz tun konnten – ein Faktor, der im engen Abstiegskampf noch entscheidend werden könnte. Trotz des klaren Sieges bleibt die Situation spannend, da auch die direkten Konkurrenten wie der Pulheimer SC und TuS Rheindorf ihre Spiele gewinnen konnten.

Dennoch überwiegt die Zufriedenheit: Der HSV zeigte eine starke und konzentrierte Leistung, ließ nichts anbrennen und bestätigte eindrucksvoll seine gute Form in der entscheidenden Phase der Saison.

HSV: Oblontzek, Wardzinski, Schmitz (alle TW), Köhler (1), O. Rogowski (4), Rodenbach (7), Müller-Pleuß (2), Y. Schumacher (2!), Langer (2), König (3), Jorczyk (2), Duester (1), Bittner (2), Walter (3), Senger (7/2)

3. Herren vs. HSV Bocklemünd II – 26:26 (11:13)

 

**HSV Frechen III kämpft sich nach Rückstand zu Remis gegen Bocklemünd II**

*In einer packenden Begegnung der Regionsklasse trennten sich der HSV Frechen III und der HSV Bocklemünd II am Sonntagnachmittag mit einem leistungsgerechten 26:26 (11:13)-Unentschieden. Während die Gäste aus Bocklemünd über weite Strecken ihre physische Routine ausspielten, bewies der Gastgeber in einer furiosen Schlussphase große Moral.*

Die Partie in der Franz-Brück-Halle stand von Beginn an unter besonderen Vorzeichen. Die Gäste, die mit einem sehr erfahrenen und körperlich robusten Kader antraten, dominierten die erste Hälfte. „Wir haben die erste Halbzeit komplett verschlafen“, resümierten die Frechener Trainer selbstkritisch. Trotz taktischer Vorgaben fehlte es dem Team vor der Pause an der nötigen Aggressivität in der Abwehr und der Konsequenz im Abschluss. Die Warnungen vor dem „einschläfernden“ Handball der Gäste, die zudem auf routinierte Kräfte mit Zweitliga-Erfahrung zurückgreifen konnten, bewahrheiteten sich zunächst.

Wendepunkt in der Schlussviertelstunde

Erst ab der 45. Minute zeigte Frechen ein anderes Gesicht. Ein taktischer Umstellungsmoment – insbesondere die Manndeckung des Bocklemünder Toptorschützen sowie die Überzahlphasen ab der 48. Spielminute – markierte die Wende. Plötzlich stimmte das Tempo nach vorne, das 1-gegen-1-Verhalten wurde mutiger, und die Abwehr agierte nun mit dem geforderten Zugriff. „Das war ab der 45. Minute das, was man als Trainer sehen möchte“, so das Fazit des Trainerteams.

Trotz des zwischenzeitlichen Rückstands von sieben Toren (15:22, 45. Spielminute) steckte die Mannschaft nicht auf und arbeitete sich konsequent heran. Am Ende war das Unentschieden zwar ein erkämpfter Erfolg, hinterließ aber auch ein leichtes Gefühl der verpassten Chance auf den Sieg, da in der Schlussphase einige wichtige Entscheidungen ungenutzt blieben.

Blick nach vorne

Der Fokus beim HSV richtet sich nun auf die beiden ausstehenden Saisonpartien. Ziel ist es, in den letzten Begegnungen – trotz auswärtiger Spielorte – das Maximum von vier Punkten mit nach Hause zu nehmen, um den Tabellenplatz zu festigen und eine gute Grundlage für die kommende Spielzeit zu schaffen. Die Trainer betonen, dass man nach diesem Spiel trotz der Anfangsschwierigkeiten mit der Moral der Truppe zufrieden ist und auf die gezeigte Leistung in der Schlussphase aufbauen möchte.

1. Herren vs. HSG Euskirchen – 34:31 (15:13)

 

Die Frechen Lions empfingen am Samstagabend die HSG Euskirchen und setzten sich mit 34:31 durch. In einer Partie, in der man die Gäste bis zur 45. Minute sehr gut im Griff hatte und das Spiel kontrollierte, ließ in der Schlussviertelstunde die Konsequenz etwas nach, sodass Euskirchen noch einmal verkürzen konnte. Am Ende steht dennoch ein verdienter Heimsieg für den HSV.

Die Begegnung begann ausgeglichen, doch Frechen fand zunehmend besser in die Partie und erspielte sich früh gute Möglichkeiten. Nach rund zehn Minuten lag der HSV mit 6:5 (10. min) in Führung und wirkte in dieser Phase bereits etwas strukturierter im eigenen Spiel. Allerdings gelang es nicht, sich deutlicher abzusetzen, da im Abschluss die letzte Konsequenz fehlte. Euskirchen nutzte diese Phase und kam zunehmend besser ins Spiel, ehe die Gäste die Partie zwischenzeitlich drehen konnten. Beim Stand von 11:12 (22. min) zeigte sich, dass Frechen zwar immer wieder Lösungen im Angriff fand, diese jedoch nicht konsequent genug nutzte. In einer intensiven Schlussphase der ersten Halbzeit gelang es den Hausherren dann, das Spiel wieder an sich zu ziehen und kurz vor der Pause durch Wolfram Goetz auf 15:13 (29. min) zu stellen. Mit dieser Führung ging es schließlich in die Halbzeitpause. „Die erste Halbzeit war nicht überragend, aber grundsolide. Wir hätten hier schon komfortabler führen können, wenn wir unsere Chancen konsequenter genutzt hätten. Die Abwehr stand grundsätzlich gut, auch wenn wir vielleicht zwei, drei einfache Tore zu viel kassieren“, ordnete Co-Trainer Daniel Wardzinski die ersten 30 Minuten ein.

Nach dem Seitenwechsel präsentierte sich der HSV Frechen zunächst besonders fokussiert. Mit einer aggressiven Abwehrarbeit setzte man Euskirchen früh unter Druck, provozierte Ballverluste und nutzte diese konsequent im Tempospiel. Über 18:14 (32 min.) baute der HSV den Vorsprung weiter aus und zog bis auf 25:15 (38. min) davon. Vor allem durch Jirko Börsch konnten in dieser Phase einfache Tore per Tempogegenstoß erzielt werden. „Die Anfangsphase der zweiten Halbzeit war überragend. Wir haben viele Ballverluste erzwungen und die sich bietenden Chancen eiskalt genutzt“, so Wardzinski.

Im weiteren Verlauf verlor Frechen jedoch etwas den Zugriff und ließ die Gäste wieder ins Spiel kommen. Über 30:23 (51.min) verkürzte Euskirchen auf 30:26 (53. min) und kam in der Schlussphase beim Stand von 32:29 (58. min) nochmals näher heran. Die Lions verpassten es, sich für eine insgesamt über weite Strecken stabile Leistung frühzeitig zu belohnen. „Leider verlieren wir dann phasenweise den Fokus. Da benötigen wir mehr Disziplin im Spiel, müssen uns konsequent an unser Konzept halten und den Vorsprung souverän ins Ziel bringen“, erklärte Wardzinski.

Trotz dieser Phase behielt der HSV in den entscheidenden Momenten die nötige Ruhe und brachte den Vorsprung über die Zeit. „Wir freuen uns über die zwei Punkte und wissen, dass wir über 60 Minuten konzentrierter spielen müssen. Solche Phasen dürfen uns künftig nicht mehr passieren“, so das abschließende Fazit des Co-Trainers. Nun gilt es, im Training die richtigen Schwerpunkte zu setzen, um sich optimal auf das schwere Auswärtsspiel am kommenden Samstag bei BTB Aachen II vorzubereiten.

HSV Frechen:
D. Beer, Klein (beide TW), Börsch (7), Kurth-Müller (6/3), Goetz (5), Bittner (4), M. Beer (3), Coenen (2), Förster (2), Priel (2), Schumacher (1), Trimborn (1), Walter (1), Michels, Senger

1. Damen vs. HSG Euskirchen – 19:00 Uhr

 

Spielbericht: HSV Frechen Damen 1 vs. HSG Euskirchen 32:16 (14:10)

Die Partie begann auf beiden Seiten nervös, geprägt von zahlreichen technischen Fehlern. Doch im Gegensatz zur HSG wussten die Löwinnen, diese Unsicherheiten deutlich besser zu nutzen und konnten sich so früh leichte Vorteile erspielen. Dennoch taten sie sich in der ersten Halbzeit gegen die HSG Euskirchen schwer und fanden nicht richtig in ihren Rhythmus. Zur Halbzeitpause stand es 14:10 – eine Führung, mit der die Damen zwar zufrieden sein konnten, die aber noch Luft nach oben ließ.

In der zweiten Halbzeit zeigten die Löwinnen dann von Beginn starke Nerven und dominierten das Spielgeschehen deutlich. So setzten sie sich kontinuierlich ab. Durch eine starke Abwehrleistung und schnelles Umschaltspiel gelang es ihnen, den Vorsprung immer weiter auszubauen.

Am Ende stand ein klarer und verdienter 32:16-Erfolg auf der Anzeigetafel. Mit dieser Leistung sind die Damen mehr als zufrieden und sichern sich somit wichtige Punkte im unteren Tabellendrittel.

Aufstellung: H. Hollweck, M. Hollweck (beide TW), Allinger (6), Förster (1), Börck (1), K. Büttner (3), M. Büttner (9), Luig (1), Mohr (4), Möller (1), Nuss (1), Schulze Zumloh, Wipperfürth (4), Witzel (1)

Sonntag 03.05.2026

3. Damen vs. 1. FSV Köln 1899 II – 23:27 (10:12)

 

HSV Frechen Damen III unterliegt dem 1. FSV Köln 1899 II mit 23:27

Die 3. Damen des HSV Frechen empfing vor heimischer Kulisse den FSV Köln – und lieferte sich mit den Gästen ein intensives Duell.
Von der ersten Minute an zeigte Frechen, dass man zuhause bestehen wollte. Mit viel Einsatz und Leidenschaft hielt das Team das Spiel lange offen und setzte immer wieder starke Akzente im Angriff. Die Zuschauer sahen eine umkämpfte erste Halbzeit, in der sich keine Mannschaft entscheidend absetzen konnte.

Auch nach der Pause blieb der HSV Frechen dran und kämpfte um jeden Ball. Doch im weiteren Verlauf gelang es dem FSV Köln, sich durch konsequente Abschlüsse einen kleinen Vorsprung zu erarbeiten. Trotz großer Moral und lautstarker Unterstützung von den Rängen gab Frechen nie auf und versuchte bis zum Schluss, das Spiel noch zu drehen.

Ein Einschnitt im Spielverlauf war jedoch die Verletzung von Torhüterin Vio Kern, die nicht weiterspielen konnte. Auf diesem Wege wünschen wir ihr eine schnelle und vollständige Genesung! Für sie rückte Natascha Vogel zwischen die Pfosten, die im weiteren Spielverlauf mit mehreren starken Paraden überzeugte und dem Team wichtige Impulse von hinten gab.

Am Ende musste sich der HSV Frechen jedoch mit 23:27 geschlagen geben. Trotz der Niederlage kann die Mannschaft auf eine engagierte Leistung aufbauen und hat vor heimischem Publikum großen Kampfgeist bewiesen.

Vogel TW, Kern TW, Meuser (4), Langen (7), Heinrich (2), Cetinkaya, Lehmann, Pogodzinski (1), Baier, Poschen-Kube (6(2/3)), Schumacher, Baum (2), Faßbender (1)

2. Damen vs. MTV Köln 1850 III – 25:28 (9:10)

 

In einer torreichen und intensiven Partie musste sich der HSV Frechen II am Sonntagnachmittag dem MTV Köln 1850 III mit 25:28 geschlagen geben. Trotz einer kämpferischen Leistung reichte es am Ende nicht für Punkte.

Die Begegnung begann ausgeglichen, beide Teams fanden schnell ins Spiel und suchten konsequent den Abschluss. Bis zur Halbzeit blieb die Partie eng, ohne dass sich eine Mannschaft entscheidend absetzen konnte.

Auch nach dem Seitenwechsel setzte sich das ausgeglichene Spiel fort. In der 50. Minute nahm MTV Köln beim Stand von 19:22 eine Auszeit und stellte sich in der Folge besser auf die Frechener Abwehr sowie auch auf den Angriff ein. Dennoch kämpfte sich der HSV immer wieder heran – insbesondere durch Treffer von Julia Marquardt und Celina Foerster, die in dieser Phase Verantwortung übernahmen.

Die Schlussphase hatte es dann in sich: Innerhalb weniger Minuten fielen auf beiden Seiten zahlreiche Tore. Frechen verkürzte in der 59. Minute zunächst auf 25:28, nachdem zuvor beide Teams fast im Gleichschritt getroffen hatten. Doch MTV Köln behielt die Nerven, ließ sich den Vorsprung nicht mehr nehmen und brachte das Spiel souverän über die Zeit.

Ausschlaggebend für den Sieg des MTVs war zum einen die stabile Chancenverwertung in den entscheidenden Momenten und zum anderen der größere Kader, weshalb häufiger gewechselt werden konnte. Frechen zeigte zwar Moral und Kampfgeist, doch irgendwann hat die Kraft im Angriff sowie in der Abwehr gefehlt, um das Spiel für sich zu entscheiden.